Rezepte · Shakes, Drinks

Selbstgemachter Hanfdrink

Zur Zeit experimentiere ich mit Hanfsamen, denn Hanfsamen sind ein wahres Superfood und vielseitig einsetzbar.

Heute habe ich aus ungeschälten Hanfsamen einen Pflanzendrink hergestellt.

Wer jetzt Angst hat, nach dem Genuss des Hanfdrinks „high“ zu sein, den kann ich beruhigen: Der Hanfdrink hat keine psychoaktiven Wirkungen, sondern ist sehr gesund und nahrhaft. Die Hanfsamen enthalten kein THC.

Hanfsamen enthalten aber hochwertiges Eiweiß, denn in ihnen sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Mehr Informationen zur gesundheitsfördernden Wirkung von Hanfsamen gibt es unter dem Rezept.

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Ich muss sagen, dass der Hanfdrink äußerst lecker ist. Er hat einen leicht nussigen Geschmack und lässt sich super einfach herstellen.

Rezept

Zutaten für 1 Liter Hanfdrink

  • 100 g ungeschälte Hanfsamen
  • 1 Liter kaltes Wasser
  • 4 Datteln
  • Hochleistungsmixer
  • Mulltuch / Nussmilchbeutel

Zubereitung

  1. Hanfsamen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen.
  2. Hanfsamen mit 500 ml Wasser in den Hochleistungsmixer geben und für 10 Sekunden mit der Pulse-Funktion mixen und anschließend ca. 90 Sekunden ohne Pulse-Funktion mixen.
  3. Mulltuch über eine Schüssel oder ein anderes geeignetes Gefäß ausbreiten und dann die Flüssigkeit hineingeben. Das Mulltuch an den Enden eindrehen, um so die Flüssigkeit durch das Mulltuch zu drücken.
  4. Die Flüssigkeit zurück in den gereinigten Mixer geben, Datteln und 500 ml Wasser hinzufügen und erneut mixen. Hanfdrink in Glasflaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Fertig!

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Mit Hanfsamen bleiben Sie fit und gesund

Der re­gel­mäs­si­ge Ver­zehr von Hanf­sa­men ist höchst­wahr­schein­lich dafür ver­ant­wort­lich, dass zahl­rei­che Be­woh­ner des chi­ne­si­schen Dor­fes Bama Yao über ein­hun­dert Jahre alt wer­den – und das bei bes­ter Ge­sund­heit.

Das ist auch gar nicht so ver­wun­der­lich, denn die Samen der Hanf­pflan­ze ent­hal­ten ein Füll­horn an Nähr- und Vi­tal­stof­fen, wel­che die Ent­ste­hung von Krank­hei­ten ver­hin­dern und na­tür­li­che Al­te­rungs­pro­zes­se im Kör­per ver­lang­sa­men.

Über­all auf der Welt fin­det man Re­gio­nen, in denen die Be­woh­ner be­son­ders alt wer­den. Diese Ge­gen­den haben in der Regel zwei Ge­mein­sam­kei­ten: Ei­ner­seits ist die Luft noch wei­test­ge­hend schad­stoff­frei und an­de­rer­seits er­näh­ren sich die Men­schen dort von na­tur­be­las­se­nen Le­bens­mit­teln, die be­son­ders vi­tal­stoff­reich sind.

In Bama Yao kommt je­doch noch ein wei­te­rer Fak­tor hinzu. Die Ein­hei­mi­schen dort lie­ben es, Hanf­sa­men zu essen. Daher wer­den die klei­nen Samen hier re­gel­mäs­sig und auch in grös­se­ren Men­gen ver­zehrt als an­ders­wo.

Hanfsamen – Das Superfood

Wenn Sie jene Nähr- und Vi­tal­stof­fe auf­zäh­len müss­ten, die Sie als le­bens­wich­tig er­ach­ten, dann wür­den Sie viel­leicht die fol­gen­den nen­nen:

Cal­ci­um, Ka­li­um, Ma­gne­si­um, Schwe­fel und Eisen so­wie ­die Vit­ami­ne A, B, C, D und E. Aus­ser­dem eine aus­rei­chen­de­ Men­ge an ge­sund­heits­för­dern­den Omega-3-Fett­säu­ren, kom­bi­niert mit der sel­te­nen Gamma-Lin­o­len­säu­re– eine Omega-6-Fett­säu­re –sowie jede Menge An­ti­oxi­dan­ti­en.

Viele die­ser Nähr- und Vi­tal­stof­fe – ins­be­son­de­re Zink, Ma­gne­si­um und Eisen – sind in re­le­van­ten Men­gen im Hanf­sa­men ent­hal­ten. Somit ist nicht nur das aus den Hanf­sa­men ge­won­ne­ne Hanf­öl, ein ech­tes “ Su­per­food“, son­dern na­tür­lich die Samen an sich eben­falls und ge­hö­ren damit zu den Le­bens­mit­teln mit äus­serst in­ter­es­san­ten ge­sund­heits­för­dern­den Ei­gen­schaf­ten.

Nach­fol­gend ei­ni­ge Nähr­wer­te der Hanf­sa­men. Die an­ge­be­nen Men­gen be­zie­hen sich auf eine Ta­ges­por­ti­on Hanf­sa­men (30 g):

Vitalstoff Menge pro 30 g (je nach Quelle schwankend) Tagesbedarf eines Erwachsenen
Vitamin B1 0,24 – 0,38 mg 1 – 1,2 mg
Vitamin B3 2,76 mg 11 – 17 mg
Vitamin B6 0,18 mg 1,2 – 1,5 mg
Vitamin E 2,07 mg 12 – 15 mg
Eisen 2,4 – 4 mg 10 – 15 mg
Magnesium 141 – 210 mg 300 – 400 mg
Zink 3 mg 7 – 10 mg

Hanfsamen beugen Krankheiten vor

Die im Hanf­sa­men ent­hal­te­nen, hoch­wirk­sa­men An­ti­oxi­dan­ti­en, wie z. B. das Phy­tol, be­kämp­fen so­ge­nann­te freie Ra­di­ka­le. Hier­bei han­delt es sich um ag­gres­si­ve Mo­le­kü­le, die Kör­per­zel­len und Ge­we­be an­grei­fen und auf diese Weise zu Zell­schä­den füh­ren. Dies be­schleu­nigt ei­ner­seits den Al­te­rungs­pro­zess und führt an­de­rer­seits zu un­ter­schied­lichs­ten Er­kran­kun­gen. Daher zei­gen Hanf­sa­men eine um­fas­send prä­ven­ti­ve Wir­kung auf den Or­ga­nis­mus, denn sie stär­ken das Im­mun­sys­tem und schüt­zen un­se­re Zel­len vor Ent­ar­tung.

Hanfsamen bekämpfen Entzündungen

Eine wei­te­re wich­ti­ge Ei­gen­schaft der An­ti­oxi­dan­ti­en ist, dass sie Ent­zün­dun­gen ent­ge­gen­wir­ken­und so zum Bei­spiel Ar­thri­tisDia­be­tesMul­ti­ple Skle­ro­seKrebs etc. vor­beu­gen, also Er­kran­kun­gen, die al­le­samt mit chro­ni­schen Ent­zün­dungs­pro­zes­sen ein­her­ge­hen.

Die in Hanf­sa­men ent­hal­te­ne Gamma-Lin­o­len­säu­re hemmt zudem die Aus­schüt­tung von ent­zün­dungs­för­dern­den Stof­fen im Kör­per. Dar­über hin­aus ist diese Fett­säu­re der Aus­gangs­stoff für die Her­stel­lung von Pro­sta­glan­din,ein Ge­web­s­hor­mon, das sich über­all im Kör­per be­fin­det und dort di­ver­se Pro­zes­se re­gu­liert, unter an­de­rem steu­ert es Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen.

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