Kuchen / Torte · Rezepte

Apfelkuchen mit Vanillepudding

Backen ohne tierische Produkte? Für mich kein Problem. Am Wochenende finde ich meistens die Zeit, um auch mal zu backen, auch wenn das nicht gerade zu meinen Stärken zählt.

Heute habe ich einen veganen Apfelkuchen mit selbstgemachten Vanillepudding gebacken. Der Boden ist super lecker, schön knusprig am Rand und durch die Puddingfüllung ist der Apfelkuchen schön saftig, so wie ich es mag.

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Der Boden besteht aus Dinkelmehl, Rapsöl, Zucker, Zimt und gemahlener Vanille. Den Pudding habe ich aus Sojadrink, Speisestärke, gemahlener Vanille und Zucker hergestellt und obendrauf gibt es die Äpfel, die mit Zimt, Zucker, Zitrone und Speisestärke gemischt sind.

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Für den Kuchenboden habe ich Dinkelmehl Typ 1050 verwendet. Unter dem Rezept findest Du noch ein paar Informationen zur Typenbezeichnung des Mehls.

Die Zubereitungszeit für den Apfelkuchen beträgt ca. 30 Min. Anschließend kommt er für ca. 40 Min. in den Backofen.

Rezept

Zutaten

Für den Boden

  • 300 g Dinkelmehl, Typ 1050
  • 90 ml Rapsöl
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 1 TL Ceylon-Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Backpulver

Für die Puddingfüllung

  • 250 ml Sojadrink
  • 3 EL Vollrohrzucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

Für den Apfelbelag

  • 1 kg Äpfel
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 EL Vollrohrzucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 TL Ceylon-Zimt

Zubehör

  • Springform (Durchmesser 26 cm)
  • Öl zum Einfetten
  • Teigrolle oder große Glasflasche
  • Backpapier / Frischhaltefolie zum Teig ausrollen

Zubereitung

  1. Die Springform einfetten.
  2. Für den Teig Dinkelmehl, Zucker, Zimt, Salz, Backpulver und die gemahlene Vanille in eine Schüssel geben und vermischen. Rapsöl hinzufügen und solange mit den Händen (mit Gummihandschuhen) kneten, bis der Teig krümelig wird. 7 bis 8 EL eiskaltes Wasser nach und nach hinzufügen, bis die Krümel zusammenklumpen und einen zusammenhängenden Teig ergeben. Ist der Teig noch zu krümelig, füge einfach noch ein wenig Wasser hinzu (immer nur 1 EL nach dem anderen).
  3. Den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier oder Frischhaltefolie ca. 1 cm dick ausrollen (Durchmesser ca. 30 cm). Den Teig in die Springform heben und einen ca. 5 cm hohen Rand hochziehen. Dann die Springform mit den Teig im Kühlschrank für 30 Min. kühlen.
  4. Währenddessen wird die Puddingfüllung hergestellt. Hierfür Stärke, Zucker und gemahlene Vanille in 80 ml Sojadrink (von den 250 ml Sojadrink abnehmen) verrühren und den Rest des Sojadrinks in einem Topf aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen, die Stärkemischung mit einem Schneebesen einrühren und dann wieder auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen lassen, bis eine Puddingmasse entstanden ist. Den Topf vom Herd nehmen und den Pudding abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit der Pudding keine Haut bildet.
  5. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  6. Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Apfelviertel in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben mit Zitronensaft, Stärke, Zimt und Zucker vermischen.
  7. Den Teigboden aus dem Kühlschrank nehmen und dann mehrfach mit einer Gabel einstechen. Anschließend den Pudding über den Boden verteilen und die Apfelscheiben auf den Pudding legen.
  8. Den Kuchen im Backofen bei 180 Grad ca. 40 Min. backen. Den Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form lösen. Fertig!

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Typenbezeichnung gibt Mineraliengehalt an

Weizenmehl lässt sich in verschiedene Typen unterteilen: 405, 550, 812, 1050 und 1600. Die Zahl spiegelt dabei den Ausmahlungsgrad und Gehalt an Mineralstoffen wieder – unter anderem Kalium und Magnesium. So enthält zum Beispiel die Type 405 durchschnittlich 405 Milligramm Mineralien pro 100 Gramm Mehl – wobei der tatsächliche Gehalt abweichen kann. Je höher die Zahl, desto mehr der gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffe kommen im Getreideprodukt vor. Neben dem Mineraliengehalt steigt mit dem sogenannten Ausmahlungsgrad des Mehls auch die Menge an Ballaststoffen, B-Vitaminen und pflanzlichem Eiweiß.

Da sich der größere Teil der Nährstoffe in der Getreideschale befindet, mahlen die Hersteller für die Typen 812 oder 1050 – das sind Mehle mit hohem Ausmahlungsgrad – mehr Schalenanteil mit. Für die hellen Typen 405 und 550 dagegen, verarbeiten sie vorwiegend den Mehlkern, der reich an Kohlenhydraten wie Stärke und Kleber-Protein (Gluten) ist. Diese verleihen den Weizenmehlen ihre guten Backeigenschaften.

Wann welches Weizenmehl verwenden?

„Trotzdem enthalten die hellen Mehle nicht nur Stärke und Eiweiß, sondern auch wertvolle lösliche Ballaststoffe und Mineralien“, sagt Dr. Klaus Münzing, Mehl-Spezialist und ehemals Wissenschaftler am Max Rubner-Institut in Detmold. Das helle 405er muss also nicht in die Tonne. Es bleibt der Klassiker für Kuchen, Plätzchen, Süßspeisen aller Art und Weißbrot – eben ein Universalmehl für den Haushalt.

Wer selbst Brötchen backt, einen Stollen oder Hefezopf zaubert, der kann auf griffiges eiweißreicheres Mehl der Type 550 zurückgreifen. Oftmals haben Weizenmehle einen leichten Gelbton, was auf beta-Carotine hinweist. Mit den Typen 812 und 1050 gelingen auch Brötchen sowie herzhafte Weizenbrote. „Diese dunkleren und geschmacklich charakteristischen Mehltypen enthalten spezielle Kohlenhydrate, die als Quell- und Ballaststoffe die Verdauung anregen“, erklärt Münzing.

Roggen- und Dinkelmehl

Wie bei Weizen existieren auch für Roggen und Dinkel verschiedene Mehltypen. Das hellste Roggenmehl ist die Type 815, Dinkel beginnt mit der Type 630. Hier gilt ebenfalls: Je höher die Zahl, desto mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien sind enthalten. Roggen punktet – gegenüber Weizen und Dinkel – mit mehr Ballaststoffen und einem höheren Mineraliengehalt.

„Hervorzuheben ist auch der hohe Anteil an sekundären Pflanzenstoffen“, sagt der Detmolder Experte. Diese Substanzen geben dem Roggen seine Farbe, verleihen ihm den markant-herben Geschmack und gelten zudem als gesundheitsfördernd. Im Roggen kommen unter anderem Polyphenole und sogenannte Arabinoxylane vor. Aus Roggenmehl lassen sich aromatische Brote fertigen. Auch als Zusatz zu Weizenbrot und anderen fein-würzigen Gebäcken passt es.

 

Vollkornmehl am gesündesten

Vollkornmehl kommt ohne Typenbezeichnung aus. Denn hier zerkleinern und verwerten die Müller grundsätzlich alle Bestandteile des gut gereinigten Korns, also den hellen Mehlkern, den Keimling und die Schale. Es sind also sämtliche hellen Bestandteile des Getreides enthalten, die zirka 80 Prozent des Korns ausmachen, Vollkornmehl, ob aus Weizen, Roggen oder Dinkel, weist den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf – von Ballaststoffen, über Mineralien bis zu den B-Vitaminen. Es hält zudem länger satt, regt die Verdauung an und wirkt sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Wer daher ein besonders gesundes Mehl kaufen möchte, sollte auf dunkle Mehltypen (also mit hoher Typenzahl) oder auf Vollkorn setzen.

(Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Welche-Mehlsorten-besonders-gesund-sind-69169.html)

3 Kommentare zu „Apfelkuchen mit Vanillepudding

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