Brot, Brötchen · Rezepte

Dinkel-Karotten-Brot

Zur Zeit backe ich viel Brot, weil ich auch selber veganen Käse herstelle und Brot und Käse einfach super zueinander passen. Ein bisschen Abwechslung sollte es auch beim Brot backen geben, deshalb habe ich dieses Mal ein Brot mit geraspelten Mohrrüben gemacht.

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Der Teig ist fix zubereitet, aber man muss ein wenig Wartezeit mitbringen. Der Teig besteht aus Dinkelmehl (Typ 1050), Kürbiskernen, Leinsamen und Karotten und ist mit frischer Hefe zubereitet. Ich habe das Brot in einer Kastenform gebacken, die ich mit Backpapier auslege, so kann das Brot nach dem Backen ganz leicht entnommen werden.

Das Dinkel-Karotten-Brot hält sich für mindestens 3 Tage, länger hat es bei mir nicht überlebt:-)

Unter dem Rezept findest Du noch ein paar Informationen zu den enthaltenen Leinsamen und Kürbiskernen.

Rezept

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 250 ml warmes Wasser (nicht heißer als 36 Grad)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 80 – 100  g Kürbiskerne
  • 4 EL geschrotete (gehackte) Leinsamen
  • 2 Mohrrüben
  • Kastenform
  • Backpapier
  • Küchenreibe
  • 1 1/2 TL Salz

Zubereitung

  1. Zuerst wird die Hefemischung hergestellt. Hierfür  von den 500 g Dinkelmehl 4 EL Mehl abnehmen und in eine Schüssel geben. Die Hefe zerbröseln und über das Mehl geben und anschließend mit 2 EL Rohrzucker bestreuen. Das heiße Wasser (nicht wärmer als 36 Grad) über die Mischung geben und verrühren. Anschließend die Hefemischung abgedeckt (mit Klarsichtfolie) an einem warmen Ort 10 Min. gehen lassen. Die Hefemischung nimmt das doppelte Volumen an.
  2. In der Zwischenzeit das restliche Mehl in eine große Schüssel geben, die Kürbiskerne, Leinsamen und das Salz hinzufügen und miteinander verrühren.
  3. Die Mohrrüben schälen und mit Hilfe der Küchenreibe grob raspeln.
  4. Die Hefemischung zusammen mit den geraspelten Mohrrüben in die Schüssel geben und mit den Händen (mit Gummihandschuhen)  zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit dem Teig mit Klarsichtfolie abdecken und an einem warmen Ort 40 Min. gehen lassen. Der Teig nimmt das doppelte Volumen an.
  5. Nach Ablauf der Zeit den Teig erneut kurz durchkneten. Dann den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben, mit einem Küchenhandtuch abdecken und 20 Min. in der Form gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  6. Das Brot für 30 Min. backen, bis es leicht gebräunt ist. Nach der Backzeit das Brot zusammen mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Gitter oder Holzbrett abkühlen lassen. Fertig!

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Leinsamen

Leinsamen enthält Schleimstoffe, die im Darm aufquellen und dadurch die Verdauung anregen. Diese Wirkung ist intensiver, wenn die Samen aufgebrochen sind.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Leinsamen, genauer gesagt in der Samenschale. Dort kommen reichlich Schleimstoffe vor, die sich unter anderem aus den Zuckern Xylose, Galactose und Galacturonsäure zusammensetzen. Daneben stecken in den Samen zu etwa 25 Prozent Ballaststoffe, zirka 25 Prozent Eiweiß und 30 bis 45 Prozent fettes Öl. Es besteht vor allem aus Öl-, Linol- und Linolensäure. Letztere gehört zu den Omega-3-Fettsäuren.
 In geringen Mengen sind zudem Lignane enthalten.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Leinsamen?

Die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, wirken im Darm als Quellmittel. Gelangen sie in den Darmtrakt, binden sie dort Wasser und quellen auf. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts, was wiederum die Verdauung anregt. Das fette Öl übt eine Art Schmiereffekt aus und beschleunigt den Weitertransport des Darminhalts. Aufgrund dieser Effekte eignet sich Leinsamen als pflanzliches Mittel gegen Verstopfung – ebenso wie Flohsamenschalen.

Ganze Leinsamen wirken weniger intensiv als geschrotete, denn sie passieren oft in unveränderter Form den Magen-Darm-Trakt. Werden die Samenschalen dagegen durch Zerkleinern aufgebrochen, gelangen die Schleimstoffe, ebenso wie das Leinöl, nach „außen“ und entfalten ihre positiven Effekte. Wichtig: viel trinken (siehe Hinweise)!

Möglicherweise kann Leinsamen helfen, verschiedenen Krebsarten vorzubeugen – zum Beispiel Prostata-, Dickdarm- und Brustkrebs. Darauf weisen zumindest erste Studien hin.

Der Omega-3-Fettsäure Linolensäure, die in Leinöl enthalten ist, sprechen Ernährungswissenschaftler verschiedene gesundheitsfördernde Effekte zu.

(Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/leinsamen)

Die Kraft der Kürbiskerne

Kürbiskerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme, die vor allem auf Reizblase und Prostata ihre positive Wirkung entfalten. Kürbiskerne liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren (über 80 Prozent), Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Ihre wichtigsten Inhalststoffe jedoch sind die Phytosterine, eine Gruppe von bioaktiven Inhaltsstoffen, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen bzw. lindern können. 2 – 3 EL Kürbiskerne – regelmäßig verzehrt – helfen schon, einer gutartigen Prostatavergrößerung entgegen zu wirken. Grüne Kürbiskerne kann man einfach so zwischendurch knabbern, sie schmecken aber auch ausgezeichnet im Müsli oder auf Rohkostsalaten aller Art. Kürbiskernbrot und -brötchen sind ebenfalls zu empfehlen.

(Quelle: https://gesund.co.at/kuerbiskernen-wirkung-12377/)

2 Kommentare zu „Dinkel-Karotten-Brot

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