Brot, Brötchen · Rezepte

Dinkel-Roggenvollkorn-Brot mit Sonnenblumenkernen und Walnüssen

Selbst gebackenes Brot schmeckt doch am Besten. Brot vom Bäcker kommt bei mir selten ins Haus – zumal ich auch nicht so viel Brot esse. Aber wenn, dann sollte es auch selbst gebacken sein – so weiß man wenigstens, was drin ist.

Gestern habe ich ein Dinkel-Roggenvollkorn-Brot mit Sonnenblumenkernen und Walnüssen gebacken. Das Brot schmeckt unheimlich gut – fluffig, nicht trocken und durch die Walnüsse hat es einen besonderen nussigen Geschmack. Die Kombination aus Dinkelmehl und Roggenvollkornmehl lässt das Brot leicht herb und aromatisch schmecken.

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Mehr Informationen zu den verwendeten Mehlsorten findest Du unter dem Rezept.

Rezept

Zutaten

  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 2 EL Rohrzucker
  • 250 ml warmes Wasser (nicht heißer als 36 Grad Celsius)
  • Kastenbackform, Backpapier

Zubereitung

  1. Zuerst wird die Hefemischung zubereitet: Hierfür von den 300 g Dinkelmehl 4 EL Mehl abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Die Hefe darüber zerbröseln und mit 2 EL Rohrzucker bestreuen. Anschließend das warme Wasser hinzufügen und umrühren. Die Hefemischung nun an einem warmen Ort für 10 Min. gehen lassen (die Mischung verdoppelt ihr Volumen)
  2. In der Zwischenzeit das Roggenvollkornmehl und das Dinkelmehl in eine große Schüssel geben, Salz, Walnüsse und Sonnenblumenkerne hinzufügen und alle Zutaten verrühren.
  3. Die Hefemischung zu den trockenen Zutaten geben und mit den Händen (mit Gummihandschuhen) zu einem Teig kneten. Den Teig  in der Schüssel (abgedeckt mit Frischhaltefolie / Handtuch) an einem warmen Ort 40 Min. gehen lassen. Der Teig nimmt das doppelte Volumen an.
  4. Teig erneut durchkneten. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig mit den Händen in die Backform geben und glatt streichen. Ich lasse den Teig in der Backform (abgedeckt mit einem Handtuch) nochmal 20 Min. gehen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
  5. Für 25 Min. im Backofen backen. Nach der Backzeit das Brot mit dem Backpapier aus der Backform heben und auskühlen lassen. Fertig!

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Roggen – Wirkung auf die Gesundheit

Für die tägliche Ernährung sind besonders der hohe Anteil an essenziellen Aminosäuren in Roggen und die enthaltenen Pentosane wertvoll, denn ihnen wird eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt. Ein Vergleich zwischen finnischen und amerikanischen Frauen ergab, dass die Finninnen bei etwa gleicher Gesamtballaststoffaufnahme deutlich mehr Roggen-Fasern verzehrten. Gleichzeitig erkrankten sie deutlich seltener an bestimmten Krebsarten wie Brust- oder Dickdarmkrebs.

Der hohe Anteil an Ballaststoffen in Roggen regt die Verdauung an und reguliert den Cholesterinspiegel. Außerdem hält Roggen länger satt als beispielsweise Weizen und ist deshalb bei einer figurbewussten Ernährung vorzuziehen.

Roggen enthält Gluten

In Roggen ist allerdings Gluten enthalten. Deshalb sollten Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) auf Roggenprodukte besser verzichten.

Zudem ist Roggen bei Pollenallergikern ein häufiger Auslöser von Heuschnupfen. Aber nicht nur gegen die Pollen, sondern auch gegen Roggenmehl kann man eine Roggenallergie entwickeln. Eine solche Allergieist jedoch deutlich seltener.

(Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/getreide/roggen)

 

Welchen Gesundheitswert hat Dinkelmehl?

Dinkel enthält eine Vielzahl von Vitalstoffen. Pro 100 Gramm sind unter anderen:

63 Gramm Kohlenhydrate und 10 Gramm Eiweiß enthalten. Vertreten sind die Vitamine Riboflavin – Vitamin B2, Niacin, auch Nicotinsäure oder Vitamin B3 genannt, Pyridoxin – Vitamin B6, Vitamin A, C und E.
An Mineralstoffen bietet Dinkel Natrium, Kalium, Kalzium, Phospor, einen hohen Magnesiumanteil und sogar Eisen.

Spurenelemente wie Zink, Kuper, Mangan oder Silizium (Kieselsäure) enthält der Dinkel ebenfalls: Gut für den Stoffwechsel, die Nerven und die Konzentration.
Ein Hindernis für die optimale Nährstoffaufnahme im Dinkel ist die Phytinsäure, ein sekundärer Pflanzenstoff. Doch die lässt sich reduzieren, wenn das Dinkelkorn für mehrere Stunden eingeweicht und das Wasser anschließend weggegossen wird. Dabei wird das Keim-Enzym Phytase freigesetzt, das die „Umklammerung“ von Phytinsäure und Mineralstoffen wieder löst. Die Verwendung von Hefe, Sauerteig oder Backferment haben in etwa die gleiche Funktion und schließen die Vitalstoffe für die Verdauung auf.
Dinkel ist aus einer veganen oder vegetarischen Lebensweise nicht mehr wegzudenken – denn er enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Organismus zur Eiweiß-Synthese benötigt. Weizen enthält wesentlich weniger Eiweiß. Eine gesunde Ernährung beinhaltet, dass so viele Nährstoffe als möglich aufgenommen und vom Körper verstoffwechselt werden können – Dinkel schafft dies ohne Weiteres.
Eine der im Dinkel enthaltenen Aminosäuren ist das Tryptophan, ohne das der menschliche Organismus kein Serotonin bilden kann – das wiederum wird für guten Schlaf und Wohlbefinden benötigt. Dinkel kann hier mithalten mit so tryptophanhaltigen „Stars“ wie Ei, Lachs, Walnüssen oder Hafer. Mit ein Grund, warum schon Hildegard von Bingen Dinkelbrei etwa als einen Garanten für gute Stimmung empfahl.

(Quelle: https://www.dinkelmehl.info/dinkelmehl-gesund/)

Vollkornmehl am gesündesten

Vollkornmehl kommt ohne Typenbezeichnung aus. Denn hier zerkleinern und verwerten die Müller grundsätzlich alle Bestandteile des gut gereinigten Korns, also den hellen Mehlkern, den Keimling und die Schale. Es sind also sämtliche hellen Bestandteile des Getreides enthalten, die zirka 80 Prozent des Korns ausmachen, Vollkornmehl, ob aus Weizen, Roggen oder Dinkel, weist den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf – von Ballaststoffen, über Mineralien bis zu den B-Vitaminen. Es hält zudem länger satt, regt die Verdauung an und wirkt sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Wer daher ein besonders gesundes Mehl kaufen möchte, sollte auf dunkle Mehltypen (also mit hoher Typenzahl) oder auf Vollkorn setzen.

(Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Welche-Mehlsorten-besonders-gesund-sind-69169.html)

3 Kommentare zu „Dinkel-Roggenvollkorn-Brot mit Sonnenblumenkernen und Walnüssen

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