Bratlinge, Burger · Rezepte · Snacks

Hokkaido-Kartoffel-Süßkartoffel-Bratlinge

Zum Mittag gab es heute Hokkaido-Kartoffel-Süßkartoffel-Bratlinge mit grünen Bohnen und einer Champignon-Cashew-Soße.

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Die Kombination von Hokkaido, Kartoffeln und Süßkartoffeln ist einfach köstlich. Die Bratlinge schmecken auch ohne Beilage super. Ich werde die restlichen Bratlinge als Snack für die Arbeit einpacken – yumm yumm.

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Das Rezept für die Champignon-Rahm-Sauce aus Cashewmus findest Du unter der Kategorie „Rezepte“ – Unterkategorie „Soßen“.

Unter dem Rezept gibt es noch ein paar Fakten zum Vitalstoffwunder Kürbis.

Rezept

Zutaten für 24 Bratlinge

  • 1 Hokkaido-Kürbis, 600 g
  • 400 g Kartoffeln
  • 450 g Süßkartoffeln
  • 75 g Haferflocken, feine
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 4 EL Dinkelmehl
  • 3 EL gehackte Petersilie
  • Kokosöl zum Anbraten (oder Olivenöl)

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
  2. Hokkaido waschen, halbieren, entkernen und das Kürbisfleisch mit Schale in 2 cm x 2 cm große Stückchen schneiden. Kürbis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20 Min. backen.
  3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln und Süßkartoffeln waschen und mit Schale gar kochen. Kartoffeln kurz abkühlen lassen.
  4. Währenddessen die Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anbraten, bis sie leicht gebräunt ist.
  5. Die Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit dem Kartoffelstampfer stampfen.
  6. Den Kürbis in eine Schüssel geben, pürieren und zu den Kartoffeln geben.
  7. Salz, Haferflocken, Johannisbrotkernmehl und Dinkelmehl miteinander vermischen und in die Schüssel mit der Kürbis-Kartoffel-Mischung geben.
  8. Zwiebel und Petersilie hinzufügen und gut mit den Händen (mit Gummihandschuhen) verkneten, bis alle Zutaten ordentlich vermischt sind.
  9. Aus dem Teig 24 Bratlinge formen und anschließend jeden Bratling von beiden Seiten kross in Kokosöl anbraten. Fertig!

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Der Kürbis – Eine Schatztruhe voller Vitalstoffe

Der Kürbis lässt sich übrigens nicht nur in eine Suppe verwandeln. Man kann aus dem Kürbis auch Gemüse, Brot, Kuchen, Salat, Bratlinge, Soufflés, Brotaufstriche und vieles mehr zaubern. Bevor wir jedoch zu den Rezepten kommen, lassen Sie uns einen Blick auf den Vitalstoffreichtum des Kürbis und auf seine gesundheitlichen Vorteile werfen:

Vitamin A

Alpha- und Beta-Carotin sind antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die im Körper zu aktivem Vitamin A umgewandelt werden können. Beta-Carotin wirkt entzündungshemmend, schützt die Haut von innen vor UV-Strahlung und heilt von der Sonne verursachte Hautschäden.

Alpha-Carotin hemmt das Tumorwachstum, verlangsamt den Alterungsprozess und schützt vor Grauem Star. Zusätzlich reduzieren die Carotinoide das Risiko auf Herz-Kreislauferkrankungen und verbessern die Immunfunktion.

Vitamin C

Das Vitamin C gleicht den Cholesterinspiegel aus, bekämpft freie Radikale und regt die Produktion von Kollagen an, was sich in einer straffen und gesunden Haut bemerkbar macht. Außerdem stärkt es den Körper im Kampf gegen den Krebs und unterstützt das Immunsystem.

Magnesium

Die Kerne des Kürbisses stecken voller Magnesium. Dieser Mineralstoff ist wichtig für gesunde Zähne und Knochen und notwendig für die optimale Funktion des Immunsystems und des Herzens.

Magnesium wirkt zudem entzündungshemmend, schützt vor Diabetes und hilft bei der Gewichtsabnahme. Magnesium sollte daher als einer der wichtigsten Nährstoffe überhaupt angesehen werden.

Vitamin E

Vitamin E ist ein bekannter antioxidativ wirksamer Stoff, der für gesunde Haut sorgt, beim Schutz vor Alzheimer mithilft und zudem – in seiner natürlichen Form – präventiv gegen einige Krebserkrankungen eingesetzt werden kann.

Kürbiskerne liefern Vitamin E in einer riesigen Bandbreite – als Alpha-Tocopherol, Gamma-Tocopherol, Delta-Tocopherol, Alpha-Tocomonoenol und als Gamma-Tocomonoenol.

Ballaststoffe

Der Kürbis ist eine exzellente Quelle für Ballaststoffe. Eine halbe Tasse Kürbisfleisch enthält etwa fünf Gramm davon. Wenn Sie also eine Gemüseplatte mit u. a. zwei Tassen Kürbis essen, dann decken Sie allein mit dem Kürbis schon zwei Drittel Ihrer täglich empfohlenen Ballaststoffzufuhr von 30 Gramm.

Eine adäquate Aufnahme von Ballaststoffen schützt vor Herzerkrankungen, hilft Ihnen beim Abnehmen, verbessert die Verdauung und gleicht die Blutzuckerwerte aus.

Pantothensäure

Auch als Vitamin B5 bekannt hilft Ihnen dieser Nährstoff dabei, besser mit Stress umzugehen – und sorgt obendrein für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt.

Kalium und Zink

Das Fruchtfleisch des Kürbisses ist sehr reich an Kalium und stärkt daher die Herzgesundheit, indem es Bluthochdruck entgegenwirkt. Das Zink im Fruchtfleisch stärkt das Immun- und das Fortpflanzungssystem. Die Kürbiskerne liefern natürlich noch mehr Zink als das Kürbisfleisch.

Protein

Kürbiskerne sind sehr proteinreich. Sie enthalten ganze 24 Gramm Eiweiss pro 100 Gramm und können daher sehr gut zur Deckung des Proteinbedarfs beitragen.

L-Tryptophan

L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure. Der Körper kann sie also nicht selbst herstellen. Da Kürbiskerne reich an L-Tryptophan sind, können die kleinen grünen Kerne bei Stimmungstiefs eingesetzt werden, denn der Körper produziert aus L-Tryptophan das Wohlfühlhormon Serotonin.

(Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuerbis-ia.html)

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