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Protein-Snack: Falafel mit original libanesischer Tahina-Sauce (glutenfrei, laktosefrei)

Falafel gehen immer, wie ich finde. Deshalb habe ich, für den kleinen Hunger zwischendurch, heute noch ein paar Falafel gemacht.

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Falafel kann man auch kalt essen, denn sie schmecken immer. Auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss. Ich habe schon viele Falafel-Rezepte probiert. Oft sind die Falafel in der Pfanne zerfallen, was sehr ärgerlich ist, oder sie waren einfach nur zu trocken. Aus diesem Grund habe ich ein bisschen herumexperimentiert und dieses Rezept ist dabei herausgekommen.

Die Tahina-Sauce ist aus einem libanesischen veganen Kochbuch.

IMG_1278Die Tahin-Sauce ist einfach unfassbar lecker und in Kombination mit den Falafel unbeschreiblich gut. Aber probier es einfach aus.

Rezept

Zutaten für 20 Falafel

  • 2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht je Dose: 265 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 glatte Petersilie
  • 1 Zitrone
  • 120 Kichererbsenmehl
  • 1/2 EL Salz
  • 1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
  • Sesamsamen
  • Rapsöl

Tahin-Sauce

  • 4 EL Tahin(a) / Sesammus
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 120 ml Wasser
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz

Zubereitung

  • Für die Falafel die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser spülen.
  • Kichererbsen mit einem Mixer oder einem Pürierstab pürieren, bis alle Kichererbsen zerkleinert sind.
  • Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, in grobe Stücke schneiden und in ein Püriergefäß geben, anschließend die gewaschenen Kräuter und den frisch gepressten Zitronensaft hinzufügen und alles pürieren.
  • Die Zwiebel-Knoblauch-Kräuter-Zitronenmischung in eine große Schüssel geben und die pürierten Kichererbsen hinzufügen. Salz, Pfeffer, Kreuzkümmelpulver und das Kichererbsenmehl zu den anderen Zutaten geben und alles mit den Händen (mit Gummihandschuhen) verkneten.
  • Aus dem Teig 20 kleine gleichgroße Bällchen formen und diesen in Sesamsamen wenden, anschließend ein wenig platt drücken, so dass sie wie kleine Bratlinge aussehen.
  • Eine große Pfanne mit Rapsöl erhitzen. IMG_1277
  • Die Falafel auf mittlerer Stufe von beiden Seiten kross anbraten, wobei immer genug Rapsöl in der Pfanne sein sollte; der komplette Pfannenboden sollte mit Rapsöl bedeckt sein.
  • In der Zwischenzeit kann schon mal die Tahina-Sauce hergestellt werden: Hierfür werden die Knoblauchzehen geschält und durch eine Knoblauchpresse gedrückt. Wer keine Knoblauchpresse hat, schneidet den Knoblauch ganz fein.
  • Dann Tahin, den frisch gepressten Zitronensaft und Wasser dazugeben und alles verrühren. Die gehackte Petersilie unterrühren und anschließend die Sauce mit Salz abschmecken.
  • Kurz stehen lassen, dann dickt die Soße noch ein wenig ein. Fertig.

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Tahin – feines Sesammus

Tahin ist eine Paste, die bei uns in Europa eher unbekannt ist. In der orientalischen Küche hingegen findet Tahin sehr häufig Verwendung, dort kommt es an diverse Saucen, an Hummus und an das bei uns hier auch bekanntere Falafel. Man versteht darunter eine Paste aus gemahlenen Sesamsamen, also genauer gesagt ein Sesammus. Tahin gibt es mittlerweile in vielen gut sortierten Supermärkten zu kaufen und vor allem die Reformhäuser und Naturkostläden haben es eigentlich immer im Sortiment.

Übrigens ist Tahin auch ganz einfach zuhause selbst herzustellen. Man benötigt dafür nur 200g Sesam, den man in einer Pfanne ohne Öl gibt und dort bei mittlerer Hitze leicht braun werden lässt. Außerdem 50 ml Sesamöl, alternativ geht aber auch ein anderes neutrales Öl, mit dem man die angerösteten Sesamsamen im Mixer zu einer feinen Masse püriert. Fertig! Man kann mit Tahin verschiedene Soßen abschmecken, man kann es in Salatsoße rühren, Dips damit herstellen und auch verschiedene asiatische Gerichte lassen sich damit prima verfeinern. Und vor allem für das orientalische Gericht, was es bei uns auch oft an Dönerständen als Fastfood zukaufen gibt, den Falafel, ist es fast obligatorisch.

Aufgrund der positiven Inhaltsstoffe von Sesam ist Tahin auch sehr gesund, enthält es doch viel Kalzium, Vitamine B1 und B6, Eisen und Magnesium. Pur als Brotaufstrich jedoch ist Tahin eher Geschmackssache, da es ganz leicht bitter schmeckt. Wenn man das Tahin einer Soße zugibt, kann man es noch mit Zitronensaft, etwas Salz und Knoblauch würzen und abschmecken. Da es geschmacklich neutral ist, eignet es sich zum Verfeinern von süßen Gerichten ebenso wie für salzige. In dem Fall wird es natürlich nicht gesalzen, sondern mit Zucker, Agavendicksaft oder Honig gesüßt bzw. kombiniert.

(Quelle: http://www.fitgesundschoen.de/food/tahin-feines-sesammus.html)

3 Kommentare zu „Protein-Snack: Falafel mit original libanesischer Tahina-Sauce (glutenfrei, laktosefrei)

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