Bratlinge, Burger · Rezepte · Snacks

Hirse-Kartoffel-Bratlinge

Heute zum Abendbrot habe ich Hirse-Kartoffel-Bratlinge gemacht.  Damit ich morgen auf Arbeit noch welche snacken kann, habe ich gleich eine größere Portion gemacht. 

Als Grundlage für den Teig dienen Hieseflocken, Kartoffeln und Süßkartoffeln – eine wahnsinnig leckere Kombination. Ich habe Hirseflocken benutzt, weil sich diese besser verarbeiten lassen und nicht so lange kochen müssen. Die Bratlinge sind innen weich und außen kross – so wie ich es liebe. Ich habe die Bratlinge in Sesamsamen gewendet, denn Sesam ist eine reine Calcium-Quelle und super lecker. Du kannst aber auch Paniermehl nehmen, auch damit wird die Außenschicht schön kross.

Unter dem Rezept findest Du noch ein paar Informationen über Hirse und Sesamsamen.

Rezept

Zutaten für 16 Bratlinge (5 cm Durchmesser)

  • 100 g Hirseflocken (gibt es bei DM)
  • 650 g Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Kichererbsenmehl (oder anderes Mehl)
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Currypulver
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Paniermehl / Sesamsamen
  • Rapsöl

Zubereitung

  1. In einem kleinen Topf die Hirseflocken mit 200 ml Gemüsebrühe unter ständigem Rühren aufkochen und bei geringer Temperatur quellen lassen, dabei immer wieder umrühren. Vom Herd nehmen.
  2. Die Süßkartoffeln und Kartoffeln waschen und in einem großen Topf kochen, bis sie gar sind.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel klein schneiden.
  4. Die Hirse und die Zwiebeln in eine große Schüssel geben.
  5. Die Kartoffeln pellen und mit Hilfe einer Kartoffelpresse (oder Kartoffelstampfer) klein pressen und zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.
  6. Salz, Kreuzkümmel, Currypulver, Mehl und Johannisbrotkernmehl hinzufügen und alle Zutaten kräftig mit den Händen verkneten (mit Gummihandschuhen).
  7. Aus dem Teig 16 Bratlinge formen. Anschließend die Bratlinge in den Sesamsamen / Paniermehl wenden.
  8. Rapsöl in eine große Pfanne geben und die Bratlinge kross anbraten. Fertig!

HAUPTNÄHRSTOFFE VON HIRSE

Hirse 100 g
Kalorien 354 kcal
Kilojoule 1481 kj
Fettgehalt 3,9
Kohlenhydrate 68,6 g
Ballaststoffe 2,2 g

Die Tabelle zeigt, dass Hirse einen guten Nährstoffgehalt aufweist. Da Hirse nur ohne Schale verzehrt wird, handelt es sich bei dem Getreide genau genommen um kein Vollkornlebensmittel. Dementsprechend ist auch der Ballaststoffgehalt geringer als bei Vollkorngetreideprodukten. Die Hirsekörner sind jedoch extrem reich an Eiweiß (etwa 10 %), und damit an essentiellen Aminosäuren. Gerade Kinder haben einen hohen Bedarf nach der Aminosäure Leucin, deshalb ist Hirsebrei auch ein beliebtes Nahrungsmittel für Babys und Kleinkinder. Da Hirse aus ca. 70 % aus komplexen Kohlenhydraten besteht, sättigt sie schnell und langanhaltend.

WICHTIGER VITAMINLIEFERANT

In Hirse sind vor allem Vitamin C, E, verschiedene B-Vitamine und Provitamin A enthalten. Diese schützen u.a. die Haut vor schädlicher Sonneneinwirkung. Außerdem unterstützen sie die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen und ergänzen somit eine so eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

MINERALSTOFFE UND SPURENELEMENTE

Hirse ist besonders reich an Mineralstoffen wie Eisen, Silizium und Magnesium. Herausragend ist hier der Eisengehalt von etwa 7 mg pro 100 g. Das essentielle Spurenelement muss nämlich mit der Nahrung aufgenommen werden und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Eisen hilft dem Blut Sauerstoff zu transportieren und stärkt den Körper für die Abwehr von Infektionen. Ein toller Tipp ist es pflanzliche Lebensmittel mit hohem Eisengehalt wie Hirse mit einem Glas Orangensaft oder Gemüse- oder Obst Sorten mit viel Vitamin C zu sich zu nehmen. Das hilft dem Körper pflanzliches Eisen besser aufnehmen und verwerten zu können. Während Magnesium die Knochen stärkt ist das enthaltene Silizium das eigentliche Schönheitselixier. Es stärkt nicht nur die Haare und Fingernägel, sondern strafft auch die Haut. Silizium bzw. Kieselerde stärkt die Elastizität des Bindegewebes, denn es hilft der Haut Feuchtigkeit zu binden und kurbelt den Hautstoffwechsel an. Auch wenn das meiste Silizium in der nicht essbaren Schale der Hirse enthalten ist, enthält auch die geschälte Hirse deutlich mehr Kieselerde als andere Getreidesorten.

HIRSE IST GLUTENFREI UND NICHT SCHLEIMBILDEND

Alle Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) oder Magen Darm Problemen leiden, können aufatmen. Hirse ist für ihre sensiblen Mägen gut geeignet, denn Hirse ist ein glutenfreies Getreide und kann so eine glutenfreie Ernährung bereichern. Da aus Hirse auch Bier gebraut werden kann, steht somit dem Genuss eines kühlen Bieres auch für Getreideallergiker nichts mehr im Wege. Obwohl Hirse kein Klebereiweiß (Gluten) enthält, lassen sich gut Fladenbrote aus Hirsemehl herstellen.
Auch als Nahrungsmittel bei grippalen Infekten ist Hirse gute geeignet, denn anders wie andere Getreidesorten ist Hirse nicht schleimbildend und unterstützt somit eine schnelle Genesung.

(Quelle: https://www.reishunger.de/wissen/article/50/hirse—alles-ueber-das-glutenfreie-getreide)

 

Diese gesunden Inhaltsstoffe haben Sesamkörner: Ideal bei Calcium- und Magnesium-Mangel

Sesamkerne haben viel Gutes zu bieten. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Enthalten sind die Vitamine A, Niacin, Vitamin B 1, Vitamin B 2, Vitamin B6 und Folsäure.

Hundert Gramm Sesamsamen enthalten 340 mg Magnesium, 10 mg Eisen, 8 mg Zink, 458 mg Kalium,740 mg Calcium, 45 mg Natrium, 607 mg Phosphor sowie 2,5 bis 3 mg Vitamin E. Mit 58 Gramm Fett bieten sie aber auch knapp 600 Kalorien an.

Das Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium liegt im Sesam ideal bei 2 zu 1. Diese Mineralstoffkombination von Calcium und Magnesium macht Sesam zu einem regelrechten Medikament zur Behebung von Calcium- und Magnesiummangel. Schon mit etwas mehr als 100 Gramm Sesam deckt man den Tagesbedarf für die wertvollen Mineralien Calcium und Magnesium.

Sesam gehört zu den selenreichsten Lebensmitteln. Selen ist Bestandteil antioxidativ wirksamer Enzyme.

Die Sesamsamen sind sehr ölhaltig; der Ölgehalt liegt bei 50 – 60%. Das Öl setzt sich hauptsächlich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Ölsäure, Linolsäure und einem kleineren Teil Linolensäure zusammen. Das Öl enthält viele Antioxdantien ist daher nicht nur gesund, sondern kann auch gut gelagert werden.

Sesam als gesunde Vitamin und Mineralstoff Quelle

Sesamkörner bereichern jede Mahlzeit mit nützlichen Vitaminen. Sesam kann auch außerhalb der Winterzeit für die Gesundheit sehr hilfreich sein. Neben den braunen und weißen Sesamkörnern gilt besonders der schwarze Sesam als kräftigend. Die schwarzen Sesamkörner werden daher auch öfters beispielsweise zur Stärkung von Niere, Leber, Knochen und Zähnen empfohlen.

Die Mineralstoffkombination aus Zink, Selen und Eisen im Sesam ist ideal für ein gutes Immunsystem, denn nur dann kann sich der Körper gegen Viren, Bakterien und Pilze wehren.

Magnesium und das Calcium im Sesamsamen sind hingegen wichtig für die Knochen und auch für unseren wichtigsten Muskel: das Herz. Wenn man Sesam zusammen mit Vitamin C haltigen Gemüse isst, wie beispielsweise Weißkohl, entfalten die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung.

Der Samen von Sesam hat eine antioxidative Wirkung und schützt somit vor freien Radikalen. Weil Sesam alle acht essenziellen Aminosäuren besitzt, gilt Sesam zugleich als eine wertvolle proteinreiche Nahrung.

(Quelle: http://www.evidero.de/gesunde-sesam-samen)

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