Brot, Brötchen · Rezepte

Kichererbsen-Dinkel-Nuss-Brot (veganes Protein-Brot)

Es gibt nichts besseres als selbst gebackenes Brot. Gestern habe ich mal wieder ein neues Protein-Brot ausprobiert. Dieses Mal habe ich als Grundlage Kichererbsenmehl und Dinkelmehl verwendet. Die Kombination ist einfach lecker und die Nüsse und Kerne toppen es nochmal.

Unter dem Rezept gibt es noch ein paar Informationen zu Kürbiskernen.

Ich habe schon oft  mit Kichererbsenmehl Brot gebacken und ich muss sagen: Es schmeckt unheimlich gut.

Ich verwende dieses Kichererbsenmehl, das sehr ergiebig ist und nicht allzu teuer.

[ 1kg ] TRS Reines Kichererbsen Mehl ohne Zusätze / PURE GRAM FLOUR

Das Brot ist schnell zubereitet, denn der Teig muss nicht mit den Händen oder einem Handrührgerät geknetet werden. Die Zutaten werden einfach miteinander verrührt. Anschließend lasse ich es 1 Stunde gehen, damit die Kerne, Chiasamen und Leinsamen quellen können.

Bei 200 Grad kommt das Brot dann für 45 Min. in den Backofen und fertig ist das gute Stück! IMG_1045IMG_1065IMG_1066

Rezept

Zutaten

  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 50 g Walnüsse
  • 50 g Kürbiskerne
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g geschrotete / gehackte Leinsamen
  • 3 EL Flohsamenschalen, gemahlen (Rossmann / DM)
  • 2 EL Chia-Samen
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 TL Salz
  • 500 ml Wasser
  • Backpapier
  • Kastenform, Maße 20 cm x 10 cm

Zubereitung

  1. Die Backform mit Backpapier auslegen.
  2. Kichererbsenmehl, Dinkelmehl, geschrotete Leinsamen, Flohsamenschalen, Chia-Samen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne in eine große Schüssel geben und miteinander vermischen. Salz hinzufügen.
  3. Walnüsse grob hacken und mit in die Schüssel geben.
  4. Das Wasser in einem Wasserkocher kochen und mit dem Rapsöl in die Schüssel zu den trockenen Zutaten geben.
  5. Mit einem Löffel (Metall-Löffel) solange rühren, bis alle Zutaten miteinander vermengt sind.
  6. Wenn der Teig zu fest ist, ein bisschen Wasser unterrühren.
  7. Den Teig in die Backform geben und für 1 Stunde gehen lassen.
  8. Bei 200 Grad 45 Min. im Backofen backen.
  9. Nach dem Backen das Brot stürzen und auf einem Holzbrett abkühlen lassen. Fertig!

Kürbiskerne – Ein heilsamer Snack

(Zentrum der Gesundheit) – Kürbiskerne – ob geröstet oder roh – schmecken nussig, knusprig, aromatisch. Man isst sie als Snack, streut sie über Salate, gibt sie in Reisgerichte oder mischt sie in Brot- und Brötchenteige. Kürbiskerne sind eine gesunde Proteinquelle und versorgen überdies mit einer Menge Mineralstoffe, insbesondere mit Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Aufgrund ihrer ganz spezifischen Wirkstoffe können Kürbiskerne auch als zuverlässige und natürliche Heilmittel bei Blasen- und Prostataleiden eingesetzt werden.

Grüne Kürbiskerne – Natürliches Heilmittel für Blase und Prostata

Die grünen Kürbiskerne, die es überall zu kaufen gibt, sind die Samen des (Steirischen) Ölkürbisses (Cucurbita pepo). Aus ihnen wird auch das Kürbiskernöl gepresst. Die Kerne müssen nicht geschält werden, da sie aufgrund einer vor etwa einem Jahrhundert erfolgten Mutation schalenlos sind.

Grüne Kürbiskerne schmecken sehr würzig, so dass ihr Verzehr – ob als Lebensmittel oder Heilmittel – ein echter Genuss ist. Und da die Kürbiskerne traditionelle Heilmittel bei Blasen- und Protastaleiden sind, ist in diesem Falle die Medizin keineswegs bitter, sondern sehr sehr lecker.

Kürbiskerne enthalten eine große Vielfalt an antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffen, die für einen Großteil der typischen Kürbiskernwirkungen verantwortlich sind. Dazu gehören:

  • Phenolsäuren (z. B. Cumarinsäure, Ferulasäure, Sinapinsäure, Vanillinsäure, Syringasäure etc.)
  • Lignane (ein Phytoöstrogen, dessen Wirkung wir u. a. hier beschrieben haben: Lignane gegen Brustkrebs)
  • Phytosterole (z. B. Beta-Sitosterol, Sitostanol und Avenasterol)
  • Carotinoide (z. B. Beta-Carotin, Lutein, Flavoxanthin, Luteoxanthin etc.)

Kürbiskerne schützen vor Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie

Der aufgeführte Cocktail an Pflanzenstoffen ist so stark, dass er sogar – gemeinsam mit Ingwerextrakt – den Körper vor negativen Auswirkungen mancher Medikamente schützen kann, die bei der Chemotherapie eingesetzt werden.

Das Mittel Cyclophosphamid (CP) beispielsweise ist dafür bekannt, Patienten unfruchtbar zu machen. Bei Männern sterben während dieser Therapie sehr viele Spermien ab und die verbleibenden verlieren an Beweglichkeit. Gibt man jedoch einen Mix aus Kürbiskern- und Ingwerextrakt, dann bessert sich sehr schnell wieder die Spermienqualität und -vitalität.

Kürbiskerne und das Kürbiskernöl

Die Kürbiskerne sind ein hochwertiger Lieferant für essentielle Fettsäuren. Das Öl in den Kürbiskernen besteht zu 80 % aus ungesättigten Fettsäuren. Davon sind etwa 35 % einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure) und 45 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure).

Gerade im Öl der Kürbiskerne stecken die Phytosterole, die sich so günstig auf die Prostata und den genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall auswirken.

Für beide Problematiken sei das DHT (Dihydrotestosteron) verantwortlich, heisst es. Denn je höher der DHT-Serumwert, umso mehr vergrössert sich die Prostata und umso schneller fallen die Haare aus.

Phytosterole aber hemmen die Aktivität der sog. 5-alpha-Reduktase, ein Enzym, das normalerweise Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron) verwandelt, also den DHT-Spiegel erhöht. Wird das Enzym gehemmt, sinkt der DHT-Spiegel, die Prostata kann sich erholen und der Haarausfall wird gestoppt.

Kürbiskerne helfen bei gutartiger Prostatavergrößerung

Kürbiskerne können daher einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH = Benigne Prostatahyperplasie) vorbeugen oder eine bestehende BPH deutlich lindern – wie verschiedene klinische Studien inzwischen belegen.

Bei einer BPH ist die Prostata vergrößert, was dann zu Schwierigkeiten beim Harnlassen (Harnstottern), zu häufigem Harndrang (auch in der Nacht) und zu wiederholten Harnwegsinfektionen führen kann.

Kürbiskerne bei Reizblase

Auch bei der sog. Reizblase (überaktive Blase) mit häufigem Harndrang können die Kürbiskerne eingesetzt werden. Besonders Frauen leiden unter diesem Problem, das meist zwischen dem dritten bis fünften Lebensjahrzehnt beginnt.

Im Jahr 2014 stellte sich in einer Studie heraus, dass die Einnahme von 10 g Kürbiskernöl pro Tag nach 12 Wochen bereits zu einer deutlichen Besserung der Reizblase führen kann.

Kürbiskerne gegen Haarausfall

Wie oben schon erklärt, soll es auch beim genetisch bedingten Haarausfall das Dihydrotestosteron (DHT) sein, das für den Haarausfall verantwortlich ist. Da das Öl der Kürbiskerne den DHT-Spiegel senken, wird empfohlen, zur unterstützenden Behandlung des Haarausfalls dreimal täglich einen Teelöffel kaltgepresstes Kürbiskernöl einzunehmen oder dreimal täglich eine kleine Handvoll Kürbiskerne zu essen.

In einer randomisierten placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2014 zeigte sich, dass die Einnahme von Kürbiskernöl zu einer 40-prozentigen Zunahme der Haarfülle führen konnte.

Bei genetisch bedingtem Haarausfall könnte man also täglich einen Löffel Kürbiskernöl einnehmen oder einfach den täglichen Salat mit einem Kürbiskernöldressing zubereiten.

Neben dem heilsamen Öl, steckt in den Kürbiskernen überdies ein äusserst hochwertiges Protein: das Kürbiskernprotein.

Kürbiskerne liefern hochwertige Proteine

Mit einem kleinen Snack Kürbiskerne (30 g) nehmen Sie bereits 8 Gramm Protein zu sich. Das ist für eine 70-Kilo-Person bereits 15 Prozent des Proteinbedarfs.

Kürbiskerne liefern in Sachen Eiweiss jedoch nicht nur Quantität, sondern auch Qualität. Denn das Kürbiskernprotein ist von aussergewöhnlich hoher biologischer Wertigkeit, die bei 137 liegen soll. Zum Vergleich: Die biologische Wertigkeit vom Hühnerei liegt bei 100. Jene von Rindfleisch bei 92 und die biologische Wertigkeit von Käse bei 85.

Die biologische Wertigkeit eines Proteins ist umso höher, je ähnlicher das jeweilige Protein dem menschlichen Protein ist, je ähnlicher also die Aminosäuremengen und die Mischverhältnisse der enthaltenen Aminosäuren sind.

Das Protein der Kürbiskerne liefert außerdem sehr viel Lysin, eine Aminosäure, die in vielen Getreidesorten nur sparsam enthalten ist. Kürbiskerne können daher hervorragend das Getreideprotein ergänzen – z.B. in Form eines Kürbiskernbrotes.

Auch die Aminosäure Tryptophan ist in den Kürbiskernen überreichlich enthalten, was eine echte Ausnahme darstellt, denn auch viele proteinreichen tierischen Lebensmittel liefern nicht so viel Tryptophan wie die Kürbiskerne.

Kürbiskerne erhöhen Serotoninspiegel

Ganze 360 mg Tryptophan sitzen in 100 Gramm Kürbiskernen. Selbst Fleisch mit seinem Proteinreichtum liefert nicht so viel Tryptophan. Aus Tryptophan wird im Organismus Serotonin hergestellt. Dieser Botenstoff ist für unsere Stimmungslage zuständig, so dass zu niedrige Serotoninspiegel depressiv machen können.

Nachts entsteht aus Serotonin das Hormon Melatonin. Es wird auch Schlafhormon genannt und sorgt dafür, dass wir am Abend müde werden, uns entspannen und die Nacht mit einem erholsamen Schlaf verbringen. Verfügt der Organismus über zu wenig Serotonin, wird es natürlich auch mit der Melatoninproduktion schwierig und der Schlaf lässt auf sich warten.

Eine umfassende Versorgung mit Tryptophan ist daher eine wichtige Voraussetzung für sowohl ausgeglichene Stimmung als auch guten Schlaf. Kürbiskerne können hier erstaunlich hilfreich sein, z. B. wenn man wenige Stunden vor dem Schlafengehen einige Kürbiskerne gemeinsam mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten isst (z. B. einem kleinen Stück Obst).

Kürbiskernprotein: Gut für die Leber

Das Kürbiskernprotein hat noch weitere Vorteile parat: Es kann sich ausserordentlich vorteilhaft auf die Lebergesundheit auswirkt.

Im April 2005 wurde dazu eine Studie im Fachjournal Phytotherapy Research veröffentlicht. Darin zeigte sich, dass der Verzehr von Kürbiskernprotein Leberwerte verbessern kann, die infolge einer Vergiftung erhöht waren.

Im November 2006 schrieben Forscher ebenfalls in Phytotherapy Research, dass das Protein der Kürbiskerne den Spiegel der antioxidativen Enzyme erhöht, die antioxidative Kapazität verbessert und oxidativen Stress verhindert.

Kürbiskerne und ihre Mineralstoffe

Interessant ist ferner der Mineralstoffgehalt der Kürbiskerne. Die grünen Samen sind die reinsten Mineralstoff“tabletten“, das heisst, wenn Sie regelmäßig genügend Kürbiskerne essen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie sehr gut mit jenen vier Mineralstoffen versorgt sein werden, die sich in besonders hohen Mengen in den Kürbiskernen finden: Magnesium, Zink, Kupfer und Eisen. So deckt eine Portion Kürbiskerne (30 g) bereits:

  • 15 Prozent des Zinkbedarfs (30 g enthalten 2,3 mg Zink)
  • 20 – 30 Prozent des Eisenbedarfs (30 g enthalten 4 mg Eisen)
  • 30 Prozent des Magnesiumbedarfs (30 g enthalten 130 mg Magnesium)
  • 30 Prozent des Kupferbedarfs (30 g enthalten 500 µg Kupfer)

Kürbiskerne reduzieren Brustkrebs-Risiko

In den Kürbiskernen befinden sich u.a. Phytoöstrogene (Lignane), die das Brustkrebsrisiko bei Frauen senken können – so eine Studie vom Mai 2012 im Journal Nutrition and Cancer.

Die Forscher überprüften die Ernährung von über 9.000 Frauen und stellten fest, dass jene, die reichlich phytoöstrogenreiche Lebensmittel assen, viel seltener an Brustkrebs erkrankten. Zu den Phytoöstrogenreichen Lebensmitteln gehören neben den Kürbiskernen auch Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sojaprodukte.

Kürbiskerne vertreiben Parasiten

Kürbiskerne sind aus der Volksheilkunde überdies bekannt dafür, den Darm zu reinigen – und zwar bei Mensch und Tier, so dass manche Tierhalter ihren Pferden und Hunden regelmässig fein gemahlene Kürbiskerne ins Futter mischen, um Darmparasiten vorzubeugen.

Kürbiskerne wirken bei Wurmbefall jedoch nicht nur präventiv, sondern auch direkt therapeutisch. In einer Studie aus 2012 (Acta Tropica) fanden Forscher heraus, dass Kürbiskerne gemeinsam mit der Betelnuss bei 79 Prozent der Teilnehmer eine Bandwurminfektion beenden konnten und zur Ausscheidung des Bandwurms führten. Innerhalb von zwei Stunden waren die Patienten ausserdem frei von allen anderen Wurmarten, mit denen sie infiziert waren.

(Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kuerbiskerne.html)

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