Nudelgerichte · Rezepte

Penne mit buntem Gemüsemix und Kräutern

Heute gibt es Nudeln mit gaanz viel Gemüse und frischen Kräutern.

Die Haupt-Zutaten habe ich hier abfotografiert, aber unten gibt es noch die Zutatenliste. Als Topping habe ich Avocado-Würfel genommen, die geben dem Gericht eine cremige, nussige Note.

Die Zuckerschoten, Kräuter und der Rucola stammen aus meinem Garten. Wer Rucola nicht so mag, lässt ihn einfach weg, es schmeckt auch ohne super.

Ich habe das Gericht am Abend nochmal kalt gegessen und fand es kalt auch sehr lecker, also wäre es auch ein tolles Essen für das Büro.

Ein bisschen Schnippelarbeit gehört dazu, das kennen die Veganer und Vegetarier ja…

Rezept

Zutaten

  • 400 g Mini-Rispentomaten
  • 2 Avocado
  • 100 g Zuckerschoten
  • 50 g Rucola
  • 2 Spitzpaprika
  • 1 Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 20 schwarze Oliven
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Thymian
  • 4 kleine Oregano-Zweige
  • 2 kleine Zweige Rosmarin
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rucola waschen und trocken schleudern oder mit Küchenpapier trocken tupfen.
  2. Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Knoblauch ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden.
  4. Nudelwasser aufsetzen.
  5. Paprika waschen und in feine Streifen schneiden.
  6. Zucchini waschen und dann der Länge nach halbieren, in Scheiben schneiden und dann würfeln.
  7. Die Enden der gewaschenen Zuckerschoten entfernen und dann die Zuckerschoten halbieren.
  8. Tomaten waschen und halbieren.
  9. Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  10. Das Fruchtfleisch der Avocado in ca. 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden.
  11. Die Oliven in Ringe schneiden.
  12. Kräuter waschen und hacken (außer Basilikumblättchen).
  13. Olivenöl in eine große Pfanne geben und die Zwiebel darin für ca. 3 Min anbraten.
  14. Knoblauch hinzufügen und ca. 1 Min anbraten.
  15. Dann die Paprika und Zucchini hinzufügen und bei mittlerer Temperatur ca. 5 Min braten.
  16. Kräuter dazu geben.
  17. Die halbierten Tomaten mit in die Pfanne geben und weitere 2 Min braten.
  18. Inzwischen die fertig gekochten Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  19. Die Zuckerschoten in die Pfanne geben und weitere 2 Min anbraten.
  20. Die Nudeln und Rucola hinzufügen und unterrühren.
  21. Pfanne vom Herd nehmen und Olivenringe und Avocadowürfel unterheben. Mit Basilikumblättchen bestreuen.
  22. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kräuterkunde

Basilikum

Frischer Basilikum mit Schneidebrett
© adobe – Mara Zemgaliete

Inhaltsstoffe

Die Blätter des Krauts enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe, die Vitamine A, C, D und E sowie sämtliche B-Vitamine. Hauptinhaltsstoffe des europäischen Basilikums sind ätherische Öle wie:

  • Cineol,
  • Kampfer,
  • Linalool,
  • Citral,
  • Estragol,
  • Eugenol
  • und Methylcinnamat.

Im Zitronenbasilikum ist mehr Citral enthalten, während im Thai-Basilikum mehr Estragol enthalten ist, das für dessen typischen Anis-Lakritz-Geschmack verantwortlich ist.

Wirkung als Heilkraut

Schon seit Jahrtausenden wird Basilikum als Heilmittel eingesetzt und seine gesundheitsfördernde Wirkung ist auch medizinisch heute anerkannt. Für etwaige potenzsteigernde Effekte, die ihm gelegentlich nachgesagt werden, gibt es allerdings keinen Beweis.

Stattdessen wird es benutzt, um die Produktion von Magensaft sowie die Verdauung anzuregen. Relativ neu ist auch der wissenschaftliche Beweis, dass Basilikum bei Müttern die Milchproduktion steigern kann.

In Deutschland ist Basilikum seit dem Mittelalter bekannt und wurde in den Klostergärten als Heilmittel angebaut. Hildegard von Bingen empfahl es bei Sprachstörungen. In der modernen Pflanzenheilkunde werden die Stängel und Blätter des Königskrauts wegen ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen empfohlen bei:

  • Appetitlosigkeit,
  • zur Anregung der Verdauung,
  • gegen Depressionen und Stimmungsschwankungen,
  • Migräne
  • und Regelschmerzen.

Die Blüten der Pflanze sollen zudem gegen Magenschmerzen helfen und als Wickel oder Badezusatz bei Hautentzündungen Linderung verschaffen. Zur Behandlung von Magen- und Verdauungsproblemen wird es als Tee eingesetzt, der auch bei Völlegefühl und Blähungen helfen kann. Diesen können Sie auch ganz einfach zubereiten:

Rezept für Basilikumtee

Überbrühen Sie dazu 1 Handvoll frischer Basilikumblätter mit 1 Tasse sprudelnd kochendem Wasser und lassen es 7 Min. ziehen. Haben Sie kein frisches Basilikum zur Hand, können Sie auch 1 TL getrocknetes Basilikum aus der Apotheke verwenden. Geben sie die getrockneten Blätter am besten in einen Tee- oder einen losen Beutel. Trinken Sie 2- bis 3-mal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten.

Die Aromastoffe des ätherischen Basilikumöls, die in den Tee gelangen, helfen außerdem gegen nervöse Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen. Es kann im Winter zudem als Handbad gegen rissige Hände helfen und wirkt bei vielen Menschen auch gegen Übelkeit.

(Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/basilikum/#1)

Thymian hat eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper

Die positive Wirkung von Thymian bei Erkältung und Bronchitis ist weitestgehend bekannt. Beschäftigt man sich eingehend mit dem Heilkraut, stößt man auf viele weitere Einsatzgebiete, in denen der Thymian wertvolle Dienste leisten kann, was vor allem daher kommt, dass seine Inhaltsstoffe an unterschiedlichen Wirkmechanismen im Körper ansetzen und gemeinsam die Wirkung optimieren. So wirkt Thymian keimtötend. Dies macht ihn praktisch zum sanften pflanzlichen Universalmittel in allen Geweben. Thymian kann man ebenso wirksam bei Atemwegsinfekten einsetzen wie bei Blasenentzündung oder Mandelentzündung. Er ist wie ein sanftes pflanzliches Antibiotikum. Zusätzlich enthält Thymian krampflösende Inhaltsstoffe, womit wir wieder bei den Atemwegsinfekten sind, ebenso aber bei Menstruationsbeschwerden und Verdauungsbeschwerden. Außerdem ist er schleimlösend und stimuliert das Immunsystem. Einige Inhaltsstoffe, wie die sekundären Pflanzenstoffe und Zink dienen dem Zellschutz. Thymian kann an vielen Orten im Körper gute Dienste tun und Verwendung finden.

Inhaltsstoffe von Thymian:

Thymian hat eine Reihe höchst wirkungsvoller Inhaltsstoffe. Die Menge der Wirkstoffe im Thymian variiert nach Sorte, Ursprung und Erntezeitpunkt. Spezifisch ist das Thymol, ein ätherisches Öl aus der Phenylgruppe. In die Selbe chemische Klassifikation fällt das Carvacrol. Weitere ätherische Öle im Thymian sind: Geraniol, Campher, Cineol, Linalool, Limonen und Menthon. Die Öle sind krampflösend und schmerzlindernd. Sie machen ca. 1,5-2% der pflanzlichen Inhaltsstoffe aus. Thymol hat die unter anderem die Eigenschaft, festsitzenden Schleim, z.B. bei Bronchitis, aufzulösen.

Daneben enthalten die Blätter Flavonoide und Cumarine. Beides sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in zahlreichen Studien Eigenschaften aufzeigen, die dem Zellschutz dienen. Außerdem ist in Thymian eine hohe Menge Zink enthalten, das im Körper vielfältige enzymatische Funktionen hat und das Immunsystem stärkt. Des Weiteren enthält Thymian Harze, Salicylate (entzündungs-und schmerzhemmend), Pentosane (Ballaststoffe) und Stigmasterole (pflanzliches Sterin, ähnlich dem Cholesterin, fördert das gute HDL-Cholesterin).

Nur der Vollständigkeit halber die Nährwerte von frischem Thymian: 100 g schlagen mit 47 kcal zu Buche. Diese kommen zum Großteil durch Kohlenhydrate zu Stande. Würde man tatsächlich 100 g Thymian zu sich nehmen, was viel ist, hätte man damit ein Zehntel des täglichen Ballaststoffbedarfes gedeckt und ein Drittel des Calciumbedarfes. Beim getrockneten Gewürz sind die Werte deutlich höher, die Verzehrmengen in der Regel aber entsprechend geringer.

Quelle: https://www.thymian.info/)

Rosmarin

Rosmarinblätter eignen sich zur innerlichen und äußerlichen Anwendung.

Innerlich angewandt können mit Rosmarin Verdauungsbeschwerden wie Magenkrämpfe, Blähungen und Völlegefühl behandelt werden. Gleichzeitig soll die Pflanze auch den Appetit und die Bildung von Verdauungssäften anregen.

Äußerlich unterstützend angewendet, lindert Rosmarin rheumatische Beschwerden und Kreislaufbeschwerden. Traditionell soll Rosmarin alleine die Hautdurchblutung fördern und in Kombination mit anderen Mitteln die Funktion des Herzkreislaufsystems unterstützen. Erfahrungen zufolge kann Rosmarin deshalb auch bei der koronaren Herzkrankheit verwendet werden.

In der Volksmedizin wurde Rosmarin früher zur Verdauungsförderung, Appetitanregung, Wundheilung und als blähungslinderndes und herzstärkendes Mittel eingenommen.

Heute verwendet man es volksmedizinisch äußerlich bei schlecht heilenden Wunden und Entzündungen der Haut (Ekzeme) und innerlich bei Verdauungsbeschwerden.

Ferner soll Rosmarin auch gegen Bakterien, Pilze und Parasiten wirken, Kopfschmerzen und nervöse Beschwerden lindern und schmerzstillende Effekte bei Muskel- und Gelenkschmerzen haben.

Auch in der Homöopathie wird Rosmarin bei Beschwerden im Bereich des Magen-Darmtraktes wie Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Ferner nutzt man die Blätter bei Wechseljahresbeschwerden, das Öl inhalativ bei Husten und als Bestandteil von Massageölen zur Durchblutungsförderung und Linderung von Glieder- und Nervenschmerzen.

Rosmarin Inhaltsstoffe

Rosmarinblätter enthalten zu 1-2,5 % ätherisches Öl mit den Terpenen Cineol, Campher und α-Pinen als Hauptkomponenten.

Die genaue Zusammensetzung dieser Verbindungen kann je nach Herkunft der Pflanze mehr oder weniger stark variieren.

Die Blätter der Pflanze enthalten außerdem Lamiaceen-Gerbstoffe mit Rosmarinsäure, bittere Diterpene, Triterpene, Flavonoide und Glykoside.

(Quelle: https://www.gesundheit.de/lexika/heilpflanzen-lexikon/rosmarin-anwendung)

Oregano – Natürliches Antibiotikum

(Zentrum der Gesundheit) Oregano ist eine aromatische und sehr heilkräftige Pflanze, die aus der Bergwelt der Mittelmeerländer stammt. Oregano zählt zu den kraftvollsten Kräutern und den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden. Oregano ist darüber hinaus ein stark fungizides Mittel. Daher wirkt er gut bei Pilz-Infektionen aller Art. Interessant ist außerdem seine blutverdünnende Wirkung, so dass er auch in der Schlaganfall-/Herzinfarktprophylaxe eingesetzt werden könnte.

Oregano – echt mediterran

Oregano (Origanum vulgare) wird auch Wilder Majoran genannt, darf aber nicht mit dem Majoran (Origanum majorana) verwechselt werden, da dieser nicht die identischen Wirksubstanzen des Oregano enthält. Oregano ist einer der Hauptbestandteile italienischer Gewürzmischungen und findet sich daher traditionell in Pasta und Pizza, aber auch in Gemüse und Salatdressings sowie auf gegrilltem oder gebratenem Fisch. Wer also mediterran kocht und isst, kommt um den Oregano nicht herum.

Oregano – am besten frisch

Das Aroma des Oregano kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Seine Intensität hängt vom Standort, dem Klima und den Bodenverhältnissen ab. Je karger und trockener der Boden, je heißer die Witterung, umso kräftiger sein Geschmack. Frisch schmeckt der Oregano am besten. Sobald er getrocknet wird, nehmen sein Aroma und damit leider auch seine Heilkraft etwas ab. Dennoch ist auch getrockneter Oregano noch immer ein hilfreicher Heiler bei Gesundheitsbeschwerden der verschiedensten Art.

Oregano gegen Darmparasiten

Chinesische Mediziner setzen Oregano seit Jahrhunderten bei Fieber, Erbrechen, Durchfall und Hautproblemen ein. Da Oregano unter anderem schleimlösend wirkt, wird er auch bei Atemwegserkrankungen verordnet. Oregano ist außerdem derart parasitenfeindlich, dass er Darmparasiten vertreiben können soll.

Oregano-Öl gegen resistente Bakterien

Oregano-Öl ist die konzentrierte Heilkraft des Oregano und wirkt nicht nur sehr viel stärker als das getrocknete Kraut, sondern auch besser als das frische Kraut. Das ätherische Oregano-Öl ist ein außergewöhnlich kraftvolles natürliches Antibiotikum. In einer aktuellen Studie fand man heraus, dass Oregano signifikant besser als alle der 18 momentan angewendeten Antibiotika zur Behandlung von Infektionen mit MRSA-Staphylokokken eingesetzt werden kann.

MRSA-Staphylokokken sind multiresistente Bakterien, die gegen die herkömmlichen Antibiotika bereits Resistenzen entwickelt haben und daher jedes Jahr für viele Tausend Todesfälle sorgen. Die im Oregano enthaltenen Polyphenole (Antioxidantien) zerstören dagegen auch solche Bakterien, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind.

Oregano-Öl kann daher sehr gut bei bakteriellen Infektionen der Ohren und der Atemwege zur Anwendung kommen. Oregano tötet jedoch nicht nur pathogene Keime. Er soll auch die Bildung von Entzündungsbotenstoffen hemmen, was darauf hinweist, dass er auf verschiedenen Ebenen Krankheiten bekämpft.

Oregano-Öl gegen Pilze

Oregano-Öl hat außerdem eine extreme Anti-Pilz-Wirkung, weshalb es bei Pilzinfektionen, wie z.B. Infektionen mit Candida albicans sehr erfolgreich (innerlich und äußerlich) eingesetzt werden kann. Da Kokos-Öl ebenfalls eine fungizide Wirkung hat, ist die Kombination von Kokos-Öl und Oregano-Öl eine kraftvolle Lösung bei Pilzerkrankungen (siehe unten „Oregano – Die Anwendung“).

Oregano gegen Krebs?

Die im Oregano enthaltenen fungizid wirksamen sekundären Pflanzenstoffe (Rosmarinsäure, Thymol und Thymoquinon) wirken außerdem gemeinsam mit dem hohen Antioxidantiengehalt des Oregano hemmend auf die Teilung von Krebszellen, so dass derzeit auch eine Anti-Krebswirkung diskutiert wird.

Oregano ist äußerst reich an Antioxidantien

Oregano enthält gar so große Mengen an Antioxidantien (Flavonoide und Phenolsäuren), dass er aus diesem Grunde den dritten Platz in der Rangliste der stärksten antioxidativ wirksamen Lebensmittel einnimmt. Sein ORAC-Wert liegt bei beeindruckenden 200.219. Der ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) gibt die Antioxidationskraft eines Lebensmittels/Nahrungsergänzungsmittels an, also seine Fähigkeit, freie Radikale zu eliminieren.

Oregano verdünnt das Blut

Als unerwünschte Nebenwirkung wird bei Oregano-Öl von einer blutverdünnenden Wirkung gesprochen. „Unerwünscht“ deshalb, weil Oregano-Öl die Wirkung blutverdünnender Medikamente verstärken kann. Für Menschen aber, die keine Medikamente nehmen, könnte Oregano-Öl zur Verbesserung der Blutqualität bzw. zu einer vorbeugenden Thrombosewirkung führen.

(Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/oregano.html)

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