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Proteinbrot mit Kichererbsenmehl (laktosefrei, glutenfrei)

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Dieses Brot ist ohne viel Aufwand gemacht und auch für Leute geeignet, die nicht so gut im Backen sind. Es wird keine Hefe verwendet, die Zutaten werden einfach in eine Schüssel gegeben und verrührt – fertig ist der Brotteig.

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Und das ganze ohne viel Kneten und Formen. Ich lasse den Teig nach dem Anrühren immer noch 1 Stunde in der Backform ziehen, damit die Leinsamen, Flohsamenschalen, Sonnenblumenkerne und Chiasamen aufgehen können. Der Teig wird „fluffiger“. Wenn man aber keine Zeit hat, kann man das Brot auch sofort in den Ofen schieben, das geht auch, habe ich auch schon gemacht.

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Das Brot ist für eine laktosefreie, glutenfreie Ernährung sehr gut geeignet, denn es enthält keine laktose- und glutenhaltigen Zutaten und ist obendrein noch richtig gesund. Das Kichererbsenmehl ist ein großer Proteinlieferant, die Flohsamenschalen und Leinsamen unterstützen den Darm und regulieren die Verdauung, die Walnüsse liefern wertvolle Fette….Aber mehr dazu unten 🙂

Rezept

Zutaten

  • 250 g Kichererbsenmehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g geschrotete / gehackte Leinsamen (Rossmann / DM)
  • 3 EL Flohsamenschalen gemahlen (Rossmann / DM)
  • 100 g Walnusskerne
  • 50 g Haselnusskerne oder andere Nüsse nach Wahl
  • 2 EL Chiasamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 400 ml heißes, nicht kochendes Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • optional: 1 Zweig frischen Rosmarin, gehackt
  • 1 TL Meersalz
  • 1 Kasten-Backform (ca. 20 cm x 10 cm)

Zubereitung

  1. Die Kasten-Backform mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
  2. Backofen auf 190 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  3. Kichererbsenmehl, gemahlene Mandeln, Leinsamen, gemahlene Flohsamenschalen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne und Salz in eine große Schüssel geben und umrühren, so dass alle Zutaten vermengt sind.
  4. Die Walnusskerne grob hacken und mit den Haselnusskernen zu den anderen Zutaten geben und miteinander verrühren.
  5. Gehackten Rosmarin unterheben.
  6. Olivenöl und Wasser hinzufügen und mit einem Esslöffel kräftig verrühren, so dass alle Zutaten miteinander vermengt sind und ein breiiger Teig entsteht.
  7. Den Teig zügig in die mit Backpapier ausgelegte Backform geben. Den Teig glatt streichen und für ca. 1 Std. ziehen lassen. Wer keine Zeit hat, schiebt das Brot gleich in den Backofen.
  8. Das Brot für 45 Min. bei 190 Grad backen.
  9. Wenn das Brot fertig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Holzbrett stürzen. Das Backpapier vom Brot entfernen und auskühlen lassen.
  10. Wenn es abgekühlt ist, kann es in einer Tupper-Dose aufbewahrt werden. Ich umwickle es einfach mit einer Klarsichtfolie. Es hält sich so ca. 3 Tage, obwohl es bei uns nie so lange „überlebt“, weil mein Mann und ich es innerhalb von 2 Tagen aufessen 🙂

WAS IST KICHERERBSENMEHL?

Kichererbsenmehl wird aus geschälten Kichererbsensamen gewonnen und dient als Grundlage für zahlreiche leckere Rezeptideen. Daher hat es wie die Kichererbse selbst, eine zarte beige-gelbliche Färbung und ist leicht nussig im Geschmack. Das Mehl ist wie die Hülsenfrucht sehr nahrhaft und beinhaltet pflanzliches Eiweiß sowie wertvolle Mineralstoffe und dient der kohlenhydratarmen Ernährung. Zudem ist es gluten- und laktosefrei sowie vegan.

ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN

Die Anwendungsmöglichkeiten sind wie bei herkömmlichem Weizenmehl überaus vielfältig. Kichererbsenmehl eignet sich ideal zum Kochen, Backen und als wertvolle Ergänzung in bestehenden Rezepten. Es kann sowohl für warme oder kalte Gerichte als auch für süße oder herzhafte Speisen verwendet werden. Besonders beliebt und bekannt ist das Kichererbsenmehl z.B. für Falafel aber auch leckere Aufstriche, Dips und Pürees. Durch die Vermahlung der Kichererbse eignet sich das Mehl auch für jeden Nudel-, Pizza- oder Kuchenteig sowie für Brot, Frikadellen oder Bratlinge. (Quelle: https://www.reishunger.de/wissen/article/311/kichererbsenmehl)

Leinsamen – Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Leinsamen?

Die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, wirken im Darm als Quellmittel. Gelangen sie in den Darmtrakt, binden sie dort Wasser und quellen auf. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts, was wiederum die Verdauung anregt. Das fette Öl übt eine Art Schmiereffekt aus und beschleunigt den Weitertransport des Darminhalts. Aufgrund dieser Effekte eignet sich Leinsamen als pflanzliches Mittel gegen Verstopfung – ebenso wie Flohsamenschalen.

Ganze Leinsamen wirken weniger intensiv als geschrotete, denn sie passieren oft in unveränderter Form den Magen-Darm-Trakt. Werden die Samenschalen dagegen durch Zerkleinern aufgebrochen, gelangen die Schleimstoffe, ebenso wie das Leinöl, nach „außen“ und entfalten ihre positiven Effekte. Wichtig: viel trinken (siehe Hinweise)!

Möglicherweise kann Leinsamen helfen, verschiedenen Krebsarten vorzubeugen – zum Beispiel Prostata-, Dickdarm- und Brustkrebs. Darauf weisen zumindest erste Studien hin.

Der Omega-3-Fettsäure Linolensäure, die in Leinöl enthalten ist, sprechen Ernährungswissenschaftler verschiedene gesundheitsfördernde Effekte zu. (Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/leinsamen)

Flohsamen haben eine wohltuende Wirkung

Was sind Flohsamenschalen? So werden die Schalen der Samen einer Pflanze genannt, deren lateinische Bezeichnung Plantago ovata ist. Dieser Strauchwegerich wird hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut und ist als Heilpflanze bekannt. Flohsamen gelten als sehr gesund, bereichern eine vollwertige Ernährung und helfen bei Reizdarmsyndrom und vielen anderen Beschwerden rund um den Magen-Darm-Trakt. Auch als Unterstützung zur Gewichtsreduktion werden sie immer häufiger empfohlen. Durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe und die hervorragende Verträglichkeit lassen sich Flohsamenschalen vielseitig anwenden.

Sie stellen eine besonders gut bekömmliche Form von Ballaststoffen dar, deren Eigenschaften sich positiv auf die Gesundheit auswirken und die im Gegenzug fast keinerlei Nebenwirkungen haben. Ihre herausragenden Quelleigenschaften, die den enthaltenen Schleimstoffen zugeschrieben werden, sind für eine ganze Reihe an gesundheitsfördernden Eigenschaften verantwortlich. In der Nahrungsmittelherstellung werden Flohsamen auch als Bindemittel in glutenfreien Backwaren und als Zusatz in Fruchtsäften oder Müsliriegeln verwendet.

Woher stammt die Bezeichnung „Flohsamen“?

Ist die Pflanze reif, springen die kleinen Samen aus der Fruchtkapsel in die Höhe. Dieser Vorgang erinnert an hüpfende Flöhe und hat der Plantago ovata ihre deutsche Bezeichnung eingebracht.

Die wertvollen Flohsamen gegen den Reizdarmsyndrom

Flohsamenschalen haben einen bedeutenden Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt des Menschen. Nicht ohne Grund gelten sie als Wundermittel bei allen Problemen rund um das Verdauungssystem. Im Jahr 2006 hat die Europäische Arzneimittelagentur die Wirksamkeit der Flohsamenschalen in ihrem „EU Herbal Monograph“ bescheinigt.

Ganz besonders bei dem in Deutschland weit verbreiteten Reizdarmsyndrom können Flohsamenschalen effektiv Linderung verschaffen. Die für die Erkrankung typischen Symptome wie Schmerzen im Oberbauch, Blähungen, Völlegefühl und sporadisch mit Durchfall wechselnde Verstopfung lassen sich mit Flohsamen gut behandeln. Ernährungsexperten raten deshalb dazu, den Speiseplan mit Flohsamen zu bereichern, um von den wertvollen Inhaltsstoffen zu profitieren, die für eine natürliche Darmregulierung sorgen. Mehrmals täglich in Wasser gelöst eingenommen, sind Flohsamenschalen eine wirkungsvolle Therapie gegen das Reizdarmsyndrom.

Flohsamen sind wertvoll gegen Hämorrhoiden & Analfissuren

Auch bei Hämorrhoiden und Analfissuren können Flohsamen eine effektive Hilfe sein. Durch die reichlich in Flohsamenschalen enthaltenen Schleimstoffe wird nicht nur die Darmtätigkeit angeregt und gefördert, sondern auch der Stuhl weich und geschmeidig. Dies reduziert die Schmerzen beim Stuhlgang erheblich und durch die viel geringere Reizung der betroffenen Stellen unterstützen Flohsamen auf diese Weise auch den Heilungsprozess. Schon durch dreimal zehn Gramm täglich, aufgelöst in jeweils 200 ml Wasser, können Betroffene diesen positiven Effekt erreichen. Dabei sollte darauf geachtet werden, nach der Einnahme ein weiteres Glas Wasser nachzutrinken, um auf die benötigte Flüssigkeitsmenge zu kommen. Flohsamenschalen sollten immer im Stehen oder Sitzen eingenommen werden, damit die Quellwirkung erst im Magen einsetzt.

Eine gute Wirkung der Flohsamen bei Diabetes

Diabetiker sind eine weitere Zielgruppe für Flohsamen und den daraus hergestellten Produkten. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Flohsamenschalen eine verzögerte Aufnahme von Zucker ins Blut bewirken und die Aufnahme sogar verringern können. Das heißt, dass Zucker nicht nur später ins Blut gelangt, sondern auch in geringerer Menge. In einer offiziellen Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte wird sogar ausdrücklich daraufhin gewiesen, dass Flohsamen den Blutzucker senken können. Diabetiker entlasten damit ihre Bauchspeicheldrüse, da diese weniger Insulin ausschütten muss, und können ihren Blutzuckerspiegel einfacher innerhalb der Normwerte halten.

Flohsamen gegen erhöhten Cholesterin

Eine weitere bedeutende Wirkung von Flohsamenschalen ist die Senkung des Cholesterinspiegels. Cholesterin wird teilweise vom Körper selbst gebildet und als Bestandteil der Zellwände benötigt – man bezeichnet es als Cholesterol. Doch zusätzlich nimmt der Mensch Cholesterin auch durch Nahrungsmittel auf, beispielsweise durch den Verzehr von Eiern, Butter oder Leberwurst. Außerdem können Veranlagung oder Erkrankungen den Cholesterinspiegel unnatürlich erhöhen. Ihre unverdaulichen Kohlenhydrate – die Ballaststoffe und Schleimstoffe – binden das Cholesterol an sich und scheiden es über den natürlichen Verdauungsweg einfach aus. Dadurch wird verhindert, dass es in die Blutbahn gelangt. Infolgedessen verbessern sich leicht bis moderat erhöhte Blutfettwerte ganz ohne die Einnahme von Cholesterin senkenden Medikamenten.

Die Wirkung von Flohsamen bei Verstopfung

Bei Verstopfung können Flohsamen ebenfalls eine gesunde Alternative zu Medikamenten sein. Betroffene greifen oft vorschnell zu frei verkäuflichen Abführmitteln aus der Apotheke. Dass dies ein leichtsinniger Fehler sein kann, beweisen wissenschaftliche Forschungen. Abführmittel entziehen dem Körper Wasser und damit auch wertvolle Mineralien, da sie verhindern, dass der Darm seiner Aufgabe nachkommen kann, lebenswichtige Stoffe aus dem Stuhl aufzunehmen. Langfristig schwächen Abführmittel den Körper und es kann zu Mangelerscheinungen kommen. Sogar langfristige Schäden sind möglich, da der übermäßige Gebrauch von Abführmitteln zur Verengung des Enddarms führen kann. Diese sogenannte Analstenose kann nur operativ behoben werden.

Als Alternative zu Abführmitteln sind Flohsamen nicht nur wirkungsvoll, sondern auch sehr gesund. Was ist das Geheimnis der Wirkung von Flohsamen? Durch das erhöhte Volumen der aufgequollenen Flohsamenschalen wird der Darm ganz natürlich angeregt und die Darmtätigkeit sanft unterstützt. Der erhöhte Füllungsdruck bewirkt auf ganz natürliche Weise den zügigen Weitertransport des Darminhaltes. Zusätzlich fördern die Schleimstoffe der Flohsamenschalen die Gleitfähigkeit des Stuhls. Und da bei Verstopfung die reichliche Aufnahme von Flüssigkeit angeraten ist und Flohsamen generell in viel Wasser aufgelöst werden, schlägt man damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Die Flohsamen sind ebenfalls wertvoll gegen Durchfall

Bemerkenswert ist, dass Flohsamenschalen ebenso beim Gegenteil von Verstopfung hilfreich sind, dem Durchfall. Ihre Wirkung kann mit der von Kohletabletten verglichen werden. Die Flohsamenschalen nehmen überschüssige Flüssigkeit auf und dadurch verbessert sich die Festigkeit des Stuhls, eine normale Darmtätigkeit wird angeregt. Sogar bei schweren chronischen Durchfallerkrankungen können sie aufgrund ihrer sanften Wirkungsweise unterstützend angewendet werden und lindern die Symptome.

Anders als bei Medikamenten tritt kein Gewöhnungseffekt ein. Flohsamen können über einen langen Zeitraum bedenkenlos eingenommen werden, da bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr fast keine Nebenwirkungen zu befürchten sind.

Nährwerte von Flohsamen

Die offiziellen Nährwertangaben von 100 Gramm Flohsamen lauten:

  • Brennwert 90 kJ (21 Kcal)
  • Ballaststoffe 83,69 Gramm
  • Eiweiß 2,38 Gramm
  • Kohlenhydrate 1,73 Gramm
  • Fett 0,55 Gramm

(Quelle: https://www.flohsamen-ratgeber.de/)

Gemahlene Mandeln (Mandelmehl) – gesund und lecker!

Mandelmehl ist nicht nur eine gesunde Alternative zu Getreide- oder Weizenmehl, sondern bietet wesentlich mehr. Denn vor allem der Nährstoffgehalt des Mandelmehls kann sich wirklich sehen lassen. Zum Einen bietet das Mehl ein sehr angenehmes Aroma und zum Anderen ist es voll mit Eisen, Magnesium und auch Kalium. Insbesondere für Menschen mit Zöliakie ist das Mandelmehl sehr wertvoll, da es glutenfrei ist und auch für eine kohlenhydratarme Ernährung, wie geschaffen ist. Dennoch müssen die Menschen, die an einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden nicht auf Backwaren verzichten und können mithilfe des Mandelmehls leckere Rezepte kochen und backen. Mandelmehl ist zudem reich an einfach und vielfach ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren und Mineralstoffen. Auch der Eiweißanteil bei Mandelmehl ist nicht gerade gering und liegt mit 20 bis 36 Gramm pro 100 Gramm Mehl im oberen Bereich.

Wie wird Mandelmehl hergestellt?

In der Regel handelt es sich beim Mandelmehl um ein Nebenprodukt des Mandelöls. Die Presskuchen, die bei der Ölherstellung entstehen, werden anschließend gemahlen, um entöltes Mandelmehl herzustellen. Doch auch aus gemahlenen Mandeln kann das Mandelmehl hergestellt werden. Hier gibt es zudem mehrere Möglichkeiten, um das Mehl aus Mandeln herzustellen. Die Mandeln werden mit Schale oder ohne Schale gemahlen. Der Mahlgrad sowie die Konsistenz können dabei natürlich sehr stark variieren und von Verpackung zu Verpackung unterschiedlich sein. Wer mit Mandelmehl backen möchte, wird hierbei schnell feststellen, dass die Herstellung des Mehls sich auch auf das Backverhalten auswirkt. Außerdem kann der Nährstoffgehalt variieren.

In der Regel ist es so, dass das Mandelmehl, welches mit Schale gemahlen wurde, wie auch das entölte Mandelmehl den höheren Nährstoffgehalt vorweisen kann. Auch ist der Eiweißgehalt um 16 Gramm höher, wie bei blanchiertem Mehl. Während das entölte Mehl eher für Backwaren ideal ist, die trockener sein sollen, weil der Fettanteil sehr gering ist, eignet sich das nicht entölte Mandelmehl für saftige Backwaren wie etwa Muffins. Das Aroma ist allerdings bei allen Mandelmehlsorten gleich. Je nach Rezept sollte daher beim Kauf von Mandelöl auf entölte oder nicht entölte Sorten zurückgegriffen werden.

Inhaltsstoffe von Mandelmehl

Mandelmehl ist voll mit wertvollen Nährstoffen. Insbesondere der Anteil an Eiweiß ist hierbei besonders hoch. Allerdings können die Nährwerte variieren, je nach Mandelmehl Sorte. Hier die Durchschnittswerte im Vergleich zu gemahlenen Mandeln

Nährwerte pro 100g: Mandelmehl Gemahlene Mandeln
Kcal: 350 593
Eiweiß in g: 48 18,7
Kohlenhydrate in g: 6 5,4
Fett in g: 15 54,1

Weiterhin sind zahlreiche Mineralstoffe im Mandelmehl enthalten, die für den Körper wichtig sind. Insbesondere Magnesium Kalzium und Kalium, sowie Eisen sind in dem glutenfreien Mehl enthalten.

  • Eisen: Eisen ist lebensnotwendig und kommt nicht nur in zahlreichen Enzymen vor, sondern auch im roten Blutfarbstoff und im Muskeleiweiß. Dabei transportiert es den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen und ist bei der Energiegewinnung ein wichtiger Mitstreiter. Es ist wichtig für die Zellatmung und ist vor allem zuständig für die Sauerstoffspeicherung im Myoglobin, also dem roten Muskelfarbstoff.
  • Kalium: Wer einen hohen Kaliumspiegel im Blut hat, kann somit den Blutdruck senken. Doch Kalium geht auch an die Fettreserven und beschleunigt die Fettverbrennung. Doch auch für die Energiebereitstellung ist Kalium wichtig. Ständige Müdigkeit kann daher durchaus von einem Kaliummangel kommen.
  • Kalzium: Kalzium ist für die Knochen und Zähne unausweichlich. Osteoporose dürfte es in der Regel gar nicht geben, wenn sich die Menschen gesund ernähren würden. Auch die medizinischen Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, könnten die Krankheit praktisch ausrotten. Wer eine ausreichende Kalziumzufuhr hat, steigert die Knochendichte und kann somit auch Verletzungen vorbeugen. Außerdem ist Kalzium wichtig bei Allergien, da es die Histaminausschüttung im Körper hemmt und Allergien so verhindern kann. Weiterhin ist Kalzium ein wichtiger Mineralstoff für die Nerven und managt diese, dass auch in stressigen Situationen die richtige Entscheidung getroffen werden kann.
  • Magnesium: Magnesium ist ein Wohlfühl-Mineralstoff, da nur ein ausgewogener Magnesiumhaushalt einen guten Schlaf garantiert. Außerdem wirkt Magnesium beruhigend und hilft bei Kopfschmerzen und Migräne. Wie in Studien bewiesen wurde, haben Patienten mit chronischen Migräneanfällen viel zu wenig Magnesium in ihren Zellen. Aus diesem Grund ist ein ausgewogener Magnesiumhaushalt besonders wichtig. Wie auch Kalzium ist Magnesium ein Antistressmineral und kann zu hohen Blutdruck, Herzrhythmusstörungen sowie Schlaganfällen vorbeugen.

Doch auch Vitamine sind im Mandelmehl enthalten. Insbesondere Vitamin E oder auch Alpha-Tocopherol genannt, ist in großer Menge im Mandelmehl enthalten. Dabei ist Vitamin E besonders wichtig für gesundes Gewebe und gesunde Blutzellen. Doch auch das Risiko an Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebs zu erkranken kann mit Vitamin E gesenkt werden.

Zudem ist in dem glutenfreien Mehl auch die Aminosäure Arginin enthalten, die ebenfalls vorbeugend gegen koronare Herzerkrankungen wirkt.

(Quelle: http://www.naturinstitut.info/mandelmehl.html)

Walnüsse

Walnüsse sind eine gute Quelle für das Schlafhormon Melatonin, das aufgrund seiner antioxidativen Wirkung Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Krebs vorbeugen kann. Zudem sind die Nüsse reich an Omega-3-Fettsäuren, die sich ebenfalls positiv auf unsere Herzgesundheit auswirken. Darüber hinaus enthalten Walnüsse auch noch größere Mengen an Vitamin B6, das unsere Konzentration verbessert und uns vor Müdigkeit und Nervosität schützen kann. Da Walnüsse zudem einen hohen Zinkanteil haben, stärken sie auch unser Immunsystem.

Bei Walnüssen haben jedoch nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter positive gesundheitliche Wirkungen. So soll ein Tee aus Walnussblättern die Schweißbildung mindern und bestimmte Hauterkrankungen lindern. Braunen Haaren soll zudem eine Spülung mit dem Tee neue Kraft und strahlenden Glanz verleihen.

 

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