Rezepte · Suppen, Eintöpfe

Rote Linsen-Eintopf

Gestern hatte ich Lust auf einen Rote Linsen-Eintopf.

Rote Linsen enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen, aber mehr dazu unten…, und sie machen satt.

Rote Linsen-Eintopf

Der Eintopf reicht für 4 Personen.

Zutaten

  • 250 g rote Linsen (getrocknet)
  • 1 Paprika-Mix rot-gelb-grün
  • 3 – 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Süßkartoffeln
  • 3 Mohrrüben
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver
  • 1/2 TL Koriander
  • 1 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 3 Lorbeerblätter, getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie, gehackt
  • 1 EL Apfelessig

 

Zubereitung

  1. Linsen in ein Sieb geben und abwaschen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und beiseite stellen.
  3. Die Paprika in kleine Stücke schneiden.
  4. Die Mohrrüben schälen und in Scheiben schneiden.
  5. Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und in ca. 1,5 x 1,5 cm große Würfel schneiden.
  6. Einen großen Topf auf den Herd stellen, Öl hinzufügen und erwärmen.
  7. Die Zwiebeln ca. 2 Min. anbraten.
  8. Knoblauch kurz mitbraten. Anschließend das zuvor geschnittene Gemüse und die roten Linsen in den Topf geben und ca. 5 Min. anbraten.
  9. Tomatenmark, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Koriander zum Gemüse geben, unterrühren und kurz mit anbraten.
  10. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblätter hinzufügen und ca. 30 bis 40 Min. zugedeckt kochen lassen (auf mittlerer Temperatur).
  11. Apfelessig hinzu fügen.
  12. Der Eintopf ist fertig, wenn die Linsen weich sind.
  13. Die gehackte Petersilie zum Eintopf geben.
  14. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  15. Vor dem Servieren die Lorbeerblätter entfernen.

 

Rote Linsen – gesunde Kost

Mit (im Trockenzustand) 25,5 g Eiweiß pro 100 g sind die Linsen ein wertvoller pflanzlicher Eiweißlieferant. Gleichzeitig sind sie fettarm und ballaststoffreich. Du kannst die roten Linsen daher sehr gut als sättigende Beilage bei Diäten verwenden. Kochst Du einen Eintopf mit diesen Hülsenfrüchten, solltest Du eine Scheibe Brot dazu essen. Durch den gemeinsamen Verzehr mit Getreide kommen Aminosäuren zusammen, die für deinen Organismus eine hochwertige Kombination bedeuten.
Kannst Du herkömmliche Linsen oder Bohnen nicht vertragen, solltest Du dennoch die eiweißreichen roten Linsen probieren. Bei der Verarbeitung wird die braune Schale entfernt, sodass die Hülsenfrucht zwar weniger Ballaststoffe enthält als ungeschälte Linsen, dafür aber in der Regel besser verträglich ist.
Die Linsen enthalten Vitamine und Mineralstoffe, die wichtig für den Organismus sind: B-Vitamine, Eisen, Selen und Zink sind hier zu finden.
Hast Du einen erhöhten Harnsäurespiegel, solltest Du Linsen allerdings meiden. Sie enthalten einen relativ hohen Anteil an Purinen und können unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

(Quelle: http://www.eiweisshaltige-lebensmittel.info/rote-linsen/)

 

Kidneybohnen und Bohnen im Allgemeinen- nicht zu unterschätzen

Bohnen – ein starkes Antioxidans
Griechische Forscher testeten die Extrakte von elf verschiedenen Hülsenfrüchten (auch Bohnen sind Hülsenfrüchte!) und fanden dabei heraus, dass alle getesteten Extrakte dazu in der Lage waren, freie Radikale zu neutralisieren. Aber nicht nur das! Die meisten konnten auch die menschliche DNS, also unser Erbgut, vor oxidativen Schäden schützen. Dies alleine könnte bereits erklären, warum Bohnen ein so enormes krebshemmendes Potenzial besitzen.
Bohnen als Brustkrebs-Prophylaxe
Inwiefern können Bohnen bei Frauen die Entstehung von Brustkrebs verhindern? In einer Studie, an der 90.000 junge Krankenschwestern teilnahmen, zeigten jene Frauen, die mindestens zweimal die Woche Bohnen oder Linsen aßen, das geringste Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Die Experten nahmen an, dass die Flavonoide – auch bei diesen Substanzen handelt es sich um Phytochemikalien – die freien Radikale blockieren, auf diese Weise die Körperzellen vor oxidativem Schaden bewahren und schliesslich Krebszellen abtöten. Essen Sie also mindestens zweimal in der Woche Bohnen oder Linsen zur Brustkrebs-Prophylaxe.
Ballaststoffe reduzieren das Darmkrebsrisiko
Bohnen enthalten eine Menge Ballaststoffe, die sich unverdaut im Darm ansammeln, um von den dort angesiedelten Bakterien fermentiert zu werden. Beim Fermentation-Prozess entsteht eine Substanz, die entzündungshemmend wirkt und zudem ein abnormales Zellwachstum bekämpft,  welches zur Krebserkrankung führen kann.
Außerdem sorgen die unverdaulichen Ballaststoffe in den Bohnen dafür, dass diese einen sehr geringen glykämischen Wert aufweisen. Ein segensreicher gesundheitlicher Aspekt beim Verzehr niedrig-glykämischer Lebensmittel besteht darin, dass deren Verzehr ein geringeres Darmkrebsrisiko nach sich zieht.
Bohnen liefern Folsäure
Eine weitere wichtige Substanz zur Prävention von Krebs ist die in den B-Vitaminen zu findende Folsäure – auch hierfür sind Bohnen eine hervorragende Nahrungsquelle. Der Verzehr von folsäurereichen Lebensmitteln reduziert das Risiko auf Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs.
Außerdem helfen die Folate beim Aufbau und der Reparatur unserer DNS. Nimmt man zu geringe Mengen an Folaten zu sich, kann das Erbgutschäden führen. Folsäure sollte jedoch nur in natürlicher Form – über die Ernährung – zu sich genommen werden. Wissenschaftliche Studien lassen vermuten, dass die Supplementierung von Folsäure eher krebserregend sein kann, als dass sie vor Krebs schützt.
Bohnen gegen Prostatakrebs
Jede Art von Bohne funktioniert – seien es gebackene Bohnen, Kidneybohnen, Weiße Bohnen, Schwarzbohnen, Kichererbsen oder Lima-Bohnen. Sie alle verringern das Darmkrebsrisiko. Je mehr Hülsenfrüchte Männer zu sich nehmen, desto geringer ist übrigens auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.
Verschiedene Studien haben erbracht, dass der Verzehr großer Mengen Hülsenfrüchte (incl. Bohnen, Linsen und Erbsen) das Prostatakrebsrisiko verringern könne. Wenn zugleich auf jegliche Form von Fleisch verzichtet wird, steigen diese Prozentzahlen noch weiter an.
Bohnen und Diabetes Typ-2
Hülsenfrüchte wie Bohnen weisen einen sehr niedrigen glykämischen Wert (GI) auf. Der GI sagt aus, wie schnell Ihr Blutzuckerspiegel steigt, nachdem Sie ein bestimmtes Lebensmittel gegessen haben. Nahrungsmittel mit einem hohem GI sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt, während bei Speisen mit geringem GI – wie beispielsweise bei Bohnen – der Anstieg langsamer und gleichmäßiger ausfällt.
Es existieren verschiedene Studien, die zeigen, dass eine auf hochglykämischen Lebensmitteln basierende Ernährung das Risiko an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken nahezu verdoppelt. Darüber hinaus erhöht diese Ernährungsweise das Risiko, eine Herzerkrankung zu entwickeln.
Nahrungsmittel mit einem hohen GI sorgen für einen starken Blutzuckeranstieg, der die Bauchspeicheldrüse veranlasst, mehr Insulin auszuschütten. Besteht die Ernährung überwiegend aus Nahrungsmitteln mit einem hohen GI (so wie es heutzutage weit verbreitet ist), wird die Bauchspeicheldrüsen-Funktion zunehmend schwächer. Die Insulinproduktion nimmt immer mehr ab, was schliesslich zum Diabetes führt.
Bohnen unterstützen die Gewichtsreduktion
Selbst wenn Sie durch den Verzehr von Bohnen einige Kalorien zu sich nehmen, führen Sie Ihrem Körper jedoch insgesamt wenig Masse zu, so dass Sie dennoch Gewicht verlieren werden. Und Bohnen halten nicht nur schlank, sondern sie liefern auch große Mengen an Ballaststoffen und Kalium, während sie zugleich wenig Fett und Kohlenhydrate aufweisen. Außerdem stellen Bohnen eine ausgezeichnete Protein(Eiweiß)quelle dar, die Ihnen hilft, das erlangte Idealgewicht zu halten.
Bohnen bei hohem Cholesterinspiegel
Wenn Sie einen zu hohen Cholesterinspiegel haben, können Sie täglich eine halbe Tasse Bohnen zu sich nehmen, um den Cholesterinwert zu verbessern. Sollten Sie ansonsten gesund sein, wird diese tägliche Portion an Bohnen dafür sorgen, dass Ihr Cholesterinspiegel sinkt.
Bohnen bei Arteriosklerose
Die oben bereits erwähnte antioxidative Wirkung der Bohneninhaltststoffe hat auch einen positiven Einfluss auf die Prävention von Arteriosklerose. Die Antioxidantien der Bohne bekämpfen die im Körper befindlichen freien Radikale, bevor sie das körpereigene Cholesterin oxidieren lassen können.
Oxidiertes LDL-Cholesterin trägt zur Entwicklung von Arteriosklerose bei. Zudem wirken bestimmte Flavonoide, die auch in Bohnen enthalten sind, der Verklebung von Blutplättchen sowie Fettablagerungen in den Arterien entgegen. Auch dies wirkt der Entstehung einer Arteriosklerose entgegen. Sehr empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang Schwarze Bohnen, Rote Kidneybohnen, Pinto-Bohnen und Linsen.
Sie sehen, Hülsenfrüchte sind tolle Lebensmittel, die der Gesundheit in vielerlei Hinsicht zugute kommen.

(Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bohnen.html)

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